{"id":9845,"date":"2024-11-09T15:56:41","date_gmt":"2024-11-09T15:56:41","guid":{"rendered":"https:\/\/menoovo.com\/bedingungen-und-konditionen\/"},"modified":"2025-05-13T12:45:30","modified_gmt":"2025-05-13T12:45:30","slug":"bedingungen-und-konditionen","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/old-website.menoovo.com\/de\/bedingungen-und-konditionen\/","title":{"rendered":"AGB"},"content":{"rendered":"\t\t<div data-elementor-type=\"wp-page\" data-elementor-id=\"9845\" class=\"elementor elementor-9845 elementor-9780\" data-elementor-post-type=\"page\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-d74b2cd e-flex e-con-boxed e-con e-parent\" data-id=\"d74b2cd\" data-element_type=\"container\" data-e-type=\"container\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"e-con-inner\">\n\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-f151336 e-con-full e-flex e-con e-child\" data-id=\"f151336\" data-element_type=\"container\" data-e-type=\"container\">\n\t\t\t\t<div data-aos=\"custom-fade-up\" data-aos-delay=\"100\" data-aos-once=\"true\" class=\"elementor-element elementor-element-ec66a79 elementor-widget__width-inherit elementor-widget elementor-widget-rabbit-title\" data-id=\"ec66a79\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-settings=\"{&quot;aos_animation_name&quot;:&quot;custom-fade-up&quot;}\" data-widget_type=\"rabbit-title.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"title-section\" data-animation=\"false\"><h3>AGB<\/h3><\/div>\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-b47109c e-con-full e-flex e-con e-child\" data-id=\"b47109c\" data-element_type=\"container\" data-e-type=\"container\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-d398fa7 elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"d398fa7\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-settings=\"{&quot;aos_animation_name&quot;:&quot;none&quot;}\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<p><strong>Allgemeine Gesch\u00e4ftsbedingungen (AGB) der Menoovo GmbH f\u00fcr Restaurants, Version 1.0.1 Stand Mai 2025<\/strong><\/p><p>Die Menoovo GmbH (nachfolgend \u201eAnbieter\u201c) stellt Unternehmern webbasierte Software-as-a-Service-Dienste (nachfolgend \u201eDienste\u201c) f\u00fcr Gastronomiebetriebe zur Verf\u00fcgung. Diese AGB regeln die Bedingungen f\u00fcr die Nutzung dieser Dienste.<\/p><ol><li><strong> Geltungsbereich, Begriffsbestimmungen und Vertragsabschluss<\/strong><\/li><\/ol><p><strong>1.1. Geltung der AGB<\/strong><\/p><p>1.1.1. Diese Allgemeinen Gesch\u00e4ftsbedingungen (AGB) gelten f\u00fcr alle Vertr\u00e4ge \u00fcber die Lieferung und Leistung von Software-Diensten der Menoovo GmbH, Backhausfeld 2b, 31319 Sehnde, Deutschland, HRB 209814 (nachfolgend \u201eAnbieter\u201c) gegen\u00fcber ihren Kunden (nachfolgend \u201eKunde\u201c).<\/p><p>1.1.2. Kunden im Sinne dieser AGB sind ausschlie\u00dflich Unternehmer gem\u00e4\u00df \u00a7 14 BGB. Der Anbieter schlie\u00dft keine Vertr\u00e4ge mit Verbrauchern gem\u00e4\u00df \u00a7 13 BGB. Der Kunde sichert mit Vertragsabschluss zu, Unternehmer zu sein und die Dienste ausschlie\u00dflich im Rahmen seiner gewerblichen oder selbstst\u00e4ndigen beruflichen T\u00e4tigkeit zu nutzen. Der Anbieter ist berechtigt, hierf\u00fcr geeignete Nachweise vom Kunden zu verlangen.<\/p><p>1.1.3. Entgegenstehende, abweichende oder erg\u00e4nzende AGB des Kunden finden keine Anwendung, es sei denn, der Anbieter stimmt ihrer Geltung ausdr\u00fccklich mindestens in Textform zu. Diese AGB gelten auch dann ausschlie\u00dflich, wenn der Anbieter in Kenntnis entgegenstehender oder abweichender Bedingungen des Kunden die Leistung vorbehaltlos erbringt.<\/p><p>1.1.4. Diese AGB gelten auch f\u00fcr alle zuk\u00fcnftigen Gesch\u00e4fte mit dem Kunden im Rahmen laufender Gesch\u00e4ftsbeziehungen.<\/p><p><strong>1.2. Vertragsgegenstand<\/strong><\/p><p>1.2.1. Gegenstand der Vertr\u00e4ge ist die Bereitstellung von webbasierten Software-as-a-Service-Diensten (SaaS) f\u00fcr Gastronomiebetriebe. Die Dienste setzen sich aus Paketen (z.B. \u201eDigitale Speisekarte\u201c, \u201eSelf-Ordering\u201c) und optionalen Integrationen (z.B. Plugins, Anbindungen zu Drittanbietern, Funktionserweiterungen) zusammen. Die Dienste umfassen insbesondere folgende Komponenten und Funktionalit\u00e4ten:<\/p><p>Die Pakete beinhalten typischerweise:<\/p><ol><li>a) Die Bereitstellung einer Plattform zur digitalen Gastberatung, bei der der Kunde kurze Videoclips aufnehmen und hochladen kann.<\/li><li>b) Die Bereitstellung von Funktionen, die mittels K\u00fcnstlicher Intelligenz (KI) automatisch Vorschl\u00e4ge f\u00fcr Untertitel zu den Videos des Kunden und deren \u00dcbersetzungen erstellen, sowie Vorschl\u00e4ge f\u00fcr passende Upselling-Produkte, Stammdaten, beschreibende Texte und Bilder generieren. Der Kunde ist daf\u00fcr verantwortlich, diese Vorschl\u00e4ge zu pr\u00fcfen, zu bearbeiten und eigenverantwortlich f\u00fcr die Anzeige gegen\u00fcber seinen G\u00e4sten freizugeben (speichern).<\/li><li>c) Die digitale Darstellung von Speisekarten, \u00fcber welche die vom Kunden freigegebenen Inhalte, inklusive der Videos und KI-unterst\u00fctzten Informationen, an die G\u00e4ste ausgespielt werden.<\/li><li>d) Im Rahmen des Pakets \u201eSelf-Ordering\u201c die M\u00f6glichkeit f\u00fcr G\u00e4ste, Bestellw\u00fcnsche digital an den Kunden zu \u00fcbermitteln, wodurch die Dienste auch als Kommunikationswerkzeug zwischen Gast und Gastronom dienen.<\/li><li>e) Optional buchbare Zusatzmodule und Integrationen<\/li><\/ol><p>1.2.2. Der Kunde ben\u00f6tigt f\u00fcr jeden Standort, an dem Anwendungen von Menoovo eingesetzt werden, gesonderte Lizenzen. Ein Standort im Sinne dieser Vereinbarung ist jede r\u00e4umlich getrennte Betriebseinheit, bzw. Betriebsst\u00e4tte, unabh\u00e4ngig davon, ob sie unter derselben juristischen Person gef\u00fchrt wird. Eine Nutzung von Menoovo an mehreren Standorten mit nur einer Lizenz ist unzul\u00e4ssig.<\/p><p>1.2.3. Der genaue Leistungsumfang der vom Kunden gew\u00e4hlten Dienste ergibt sich aus der Produktbeschreibung auf der Website des Anbieters zum Zeitpunkt der Bestellung sowie ggf. aus einem individualvertraglichen Angebot und der darauf basierenden Bestellung des Kunden.<\/p><p>1.2.4. Bestimmte Funktionen (z.B. Kassensystem-Integration, Online-Zahlungsabwicklungen \u00fcber Drittanbieter, spezifische eCommerce-Funktionalit\u00e4ten) sind nicht zwingend Teil des Grundumfangs der Pakete \u201eDigitale Speisekarte\u201c oder \u201eSelf-Ordering\u201c und m\u00fcssen \u2013 falls vom Kunden gew\u00fcnscht und vom Anbieter angeboten \u2013 gesondert als Integrationen lizenziert werden.<\/p><p>1.2.5. Der Anbieter weist ausdr\u00fccklich darauf hin, dass die Dienste (insbesondere das Paket \u201eMenoovo Self-Ordering\u201c im Grundumfang) weder ein Kassensystem im Sinne steuerrechtlicher Vorschriften (z.B. KassenSichV) noch ein vollst\u00e4ndiges E-Commerce-System ersetzen oder darstellen. Die Software dient prim\u00e4r als Kommunikationswerkzeug, mit dem Gastronomen ihre Angebote und Informationen pr\u00e4sentieren und G\u00e4ste (im Paket \u201eSelf-Ordering\u201c) Bestellw\u00fcnsche digital \u00fcbermitteln k\u00f6nnen. Die Implementierung einer rechtskonformen Kassenfunktion oder eines Onlineshops mit vollst\u00e4ndigem Bestellprozess (einschlie\u00dflich Zahlungsabwicklung) kann die Nutzung optionaler Integrationen des Anbieters oder die Anbindung externer Systeme (z.B. eines gesetzeskonformen Kassensystems oder Zahlungsdienstleisters) erfordern. Die Auswahl, Beauftragung, Lizenzierung sowie die Sicherstellung der ordnungsgem\u00e4\u00dfen Funktion und Rechtskonformit\u00e4t solcher externer Systeme oder zus\u00e4tzlich gebuchter Integrationen obliegen allein der Verantwortung des Kunden. Der Kunde ist insbesondere daf\u00fcr verantwortlich sicherzustellen, dass sein Gesamtsystem den jeweils geltenden steuerrechtlichen und sonstigen gesetzlichen Anforderungen gen\u00fcgt.<\/p><p>1.2.6. Die Annahme und Abwicklung der Bestellungen (einschlie\u00dflich Bezahlung und Rechnungserstellung gegen\u00fcber dem Endkunden) obliegen allein der Verantwortung des Kunden.<\/p><p><strong>1.3. Vertragsabschluss<\/strong><\/p><p>1.3.1. Die Pr\u00e4sentation der Dienste auf der Website des Anbieters stellt kein rechtlich bindendes Angebot dar, sondern eine Aufforderung zur Abgabe einer Bestellung (invitatio ad offerendum).<\/p><p>1.3.2. Der Kunde gibt durch Abschluss des Online-Bestellvorgangs auf der Website des Anbieters oder durch Annahme eines individualvertraglichen Angebots des Anbieters (z.B. per E-Mail) ein verbindliches Angebot zum Abschluss eines Vertrages \u00fcber die gew\u00e4hlten Dienste ab. Bei Online-Bestellungen wird der Kunde vor Absenden der Bestellung \u00fcber alle Bestelldaten informiert und hat die M\u00f6glichkeit, Eingabefehler zu korrigieren.<\/p><p>1.3.3. Der Vertrag kommt zustande, wenn der Anbieter das Angebot des Kunden annimmt. Die Annahme erfolgt durch eine ausdr\u00fcckliche Auftragsbest\u00e4tigung (z.B. per E-Mail) oder durch Freischaltung des Zugangs zu den Diensten f\u00fcr den Kunden. Eine automatisch generierte Bestellbest\u00e4tigungs-E-Mail unmittelbar nach Eingang der Bestellung stellt noch keine Vertragsannahme dar, es sei denn, dies wird darin ausdr\u00fccklich erkl\u00e4rt.<\/p><p>1.3.4. Mit Vertragsschluss, sp\u00e4testens jedoch mit der ersten Nutzung der Dienste, erkennt der Kunde die Geltung dieser AGB in der zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses g\u00fcltigen Fassung an.<\/p><ol start=\"2\"><li><strong> Leistungserbringung und Verf\u00fcgbarkeit<\/strong><\/li><\/ol><p><strong>2.1. Bereitstellung als SaaS<\/strong><\/p><p>2.1.1. Der Anbieter erbringt seine Dienste als Cloud-L\u00f6sung \u00fcber das Internet. Der Zugriff erfolgt passwortgesch\u00fctzt \u00fcber g\u00e4ngige Webbrowser oder eine vom Anbieter ggf. bereitgestellte und unterst\u00fctzte mobile Applikation (App).<\/p><p>2.1.2. Der Kunde erh\u00e4lt f\u00fcr die Dauer des Vertrages das nicht-ausschlie\u00dfliche, nicht \u00fcbertragbare und nicht unterlizenzierbare Recht, die vertraglich vereinbarten Dienste im vereinbarten Umfang bestimmungsgem\u00e4\u00df zu nutzen.<\/p><p>2.1.3. Ein Installationsrecht an der Software auf lokalen Systemen des Kunden wird nicht \u00fcbertragen, es sei denn, dies ist f\u00fcr die Nutzung einer spezifischen Komponente (z.B. einer App) erforderlich und ausdr\u00fccklich so vorgesehen. Der Quellcode der Software ist nicht Teil der Leistung.<\/p><p>2.1.4. Der Zugang zu den Diensten erfolgt \u00fcber vom Anbieter bereitgestellte oder vom Kunden im System generierte Login-Daten. Der Kunde kann im Rahmen der vertraglichen Vereinbarung Benutzerkonten f\u00fcr sein Personal im vorgesehenen Umfang anlegen und verwalten.<\/p><p><strong>2.2. Verf\u00fcgbarkeit<\/strong><\/p><p>2.2.1. Der Anbieter gew\u00e4hrleistet eine Verf\u00fcgbarkeit der SaaS-Dienste von 98% im Jahresmittel am \u00dcbergabepunkt. Als \u00dcbergabepunkt gilt der Routerausgang des vom Anbieter genutzten Rechenzentrums, an dem die SaaS-Dienste ins \u00f6ffentliche Internet \u00fcbergeben werden. St\u00f6rungen nach diesem Punkt (z. B. Internetanbindung des Kunden) fallen nicht in den Verantwortungsbereich des Anbieters.<\/p><p>2.2.2. Als Betriebszeit gelten alle Kalendertage, 24 Stunden t\u00e4glich, ausgenommen sind:<\/p><ol><li>a) Planm\u00e4\u00dfige Wartungsfenster: Regelm\u00e4\u00dfig am ersten Dienstag des Monats zwischen 02:00 und 06:00 Uhr MEZ\/MESZ sowie zus\u00e4tzlich angek\u00fcndigte Wartungsfenster. Planm\u00e4\u00dfige Wartungen werden dem Kunden nach M\u00f6glichkeit mindestens 48 Stunden im Voraus \u00fcber die Website des Anbieters (z.B. <a href=\"https:\/\/s.menoovo.com\/status\">https:\/\/s.menoovo.com\/status<\/a>) oder per E-Mail angek\u00fcndigt. Der Anbieter wird sich bem\u00fchen, planm\u00e4\u00dfige Wartungsarbeiten au\u00dferhalb der \u00fcblichen Hauptnutzungszeiten der Gastronomie durchzuf\u00fchren.<\/li><li>b) Zeiten der Nichtverf\u00fcgbarkeit aufgrund von Umst\u00e4nden, die der Anbieter nicht zu vertreten hat, insbesondere h\u00f6here Gewalt (siehe Ziff. 9.5), Verschulden Dritter (soweit nicht Erf\u00fcllungsgehilfen des Anbieters), technische Probleme des Internets au\u00dferhalb des Einflussbereichs des Anbieters, Ausf\u00e4lle von Kommunikationsnetzen oder Stromversorgung, die nicht im Verantwortungsbereich des Anbieters liegen.<\/li><li>c) Zeiten der Nichtverf\u00fcgbarkeit aufgrund von dringenden, unaufschiebbaren Wartungsarbeiten, die zur Sicherung des Betriebs oder zur Abwehr von Gefahren erforderlich sind und die eine vorherige Ank\u00fcndigung nicht zulie\u00dfen.<\/li><li>d) Geringf\u00fcgige oder unwesentliche Beeintr\u00e4chtigungen der Dienste, die die Nutzung nicht erheblich einschr\u00e4nken.<\/li><\/ol><p>2.2.3. Bei Unterschreitung der zugesicherten Verf\u00fcgbarkeit gem\u00e4\u00df Ziff. 2.2.1 gelten f\u00fcr die betroffene Leistung f\u00fcr jeden angefangenen Prozentpunkt der Unterschreitung folgende pauschalierte Verg\u00fctungsminderungen auf die monatliche Geb\u00fchr des betroffenen Dienstes, sofern die Unterschreitung vom Anbieter zu vertreten ist:<\/p><ul><li>Tats\u00e4chliche Verf\u00fcgbarkeit 95,0 % \u2013 97,9 %: 10 % der monatlichen Verg\u00fctung<\/li><li>Tats\u00e4chliche Verf\u00fcgbarkeit 90,0 % \u2013 94,9 %: 20 % der monatlichen Verg\u00fctung<\/li><li>Tats\u00e4chliche Verf\u00fcgbarkeit 80,0 % \u2013 89,9 %: 40 % der monatlichen Verg\u00fctung<\/li><li>Tats\u00e4chliche Verf\u00fcgbarkeit < 80,0 %: 60 % der monatlichen Verg\u00fctung<\/li><\/ul><p>2.2.4. Weitergehende Anspr\u00fcche wegen Nichtverf\u00fcgbarkeit, insbesondere Schadensersatzanspr\u00fcche, sind im Rahmen der Haftungsregelungen dieser AGB (siehe Ziff. 9) beschr\u00e4nkt bzw. ausgeschlossen, soweit nicht Vorsatz oder grobe Fahrl\u00e4ssigkeit des Anbieters vorliegen. Die Geltendmachung von Minderungsanspr\u00fcchen setzt eine unverz\u00fcgliche R\u00fcge der Nichtverf\u00fcgbarkeit durch den Kunden voraus.<\/p><p><strong>2.3. Leistungs\u00e4nderungen und Weiterentwicklung<\/strong><\/p><p>2.3.1. Der Anbieter ist berechtigt, die SaaS-Dienste und deren Funktionsumfang im Zuge fortlaufender Weiterentwicklung und zur Anpassung an technische oder wirtschaftliche Marktver\u00e4nderungen anzupassen, zu verbessern oder zu \u00e4ndern, sofern hierdurch der Kern der vereinbarten Leistung nicht unzumutbar f\u00fcr den Kunden ver\u00e4ndert wird und die Erreichung des Vertragszwecks nicht gef\u00e4hrdet ist.<\/p><p>2.3.2. Insbesondere kann der Anbieter neue oder ge\u00e4nderte Funktionen bereitstellen (z.B. Updates, neue Module) und unwirtschaftliche, veraltete oder sicherheitskritische Funktionen einstellen oder \u00e4ndern, sofern die Gesamtfunktionalit\u00e4t f\u00fcr den vertragsgem\u00e4\u00dfen Gebrauch im Wesentlichen erhalten bleibt.<\/p><p>2.3.3. F\u00fchrt eine Leistungs\u00e4nderung zu einer wesentlichen, nicht nur unerheblichen Einschr\u00e4nkung der Nutzungsm\u00f6glichkeiten der vertragsgegenst\u00e4ndlichen Dienste f\u00fcr den Kunden, die diesem nicht zumutbar ist, steht dem Kunden ein Sonderk\u00fcndigungsrecht zum Zeitpunkt des Wirksamwerdens der \u00c4nderung zu. Der Anbieter wird den Kunden auf eine solche wesentliche \u00c4nderung und das Bestehen eines Sonderk\u00fcndigungsrechts mindestens sechs (6) Wochen vor dem Wirksamwerden der \u00c4nderung in Textform hinweisen. Das Sonderk\u00fcndigungsrecht ist vom Kunden binnen vier (4) Wochen nach Zugang der \u00c4nderungsmitteilung in Textform gegen\u00fcber dem Anbieter auszu\u00fcben. Macht der Kunde von seinem Sonderk\u00fcndigungsrecht keinen Gebrauch, gilt die \u00c4nderung als genehmigt. Auf diese Rechtsfolge wird der Anbieter in der Mitteilung gesondert hinweisen.<\/p><p>2.3.4. Gesetzliche Rechte des Kunden bei M\u00e4ngeln bleiben von dieser Regelung unber\u00fchrt.<\/p><p><strong>2.4. Einbindung und Leistungen Dritter; Schnittstellen<\/strong><\/p><p>2.4.1. Der Anbieter ist berechtigt, sich zur Erf\u00fcllung seiner vertraglichen Pflichten Subunternehmern oder sonstigen Dritten (z.B. Hosting-Provider, Zahlungsdienstleister, Anbieter von KI-Modellen, Schnittstellen-Partner) zu bedienen. Der Anbieter bleibt auch in diesem Fall alleiniger Vertragspartner des Kunden.<\/p><p>2.4.2. Soweit die Dienste Schnittstellen zu Drittsystemen (z.B. Kassensysteme des Kunden, Online-Bezahldienste, Lieferplattformen) nutzen oder deren Anbindung erm\u00f6glichen, ist der Anbieter bem\u00fcht, eine reibungslose Zusammenarbeit seiner Software mit diesen Fremdsystemen sicherzustellen. Der Anbieter schuldet jedoch keine bestimmte Verf\u00fcgbarkeit oder Funktionsf\u00e4higkeit von Drittanbieter-Systemen oder deren Schnittstellen, es sei denn, dies ist ausdr\u00fccklich schriftlich als Garantieleistung des Anbieters vereinbart.<\/p><p>2.4.3. Ausf\u00e4lle, St\u00f6rungen, \u00c4nderungen oder die Einstellung von Diensten durch Drittanbieter oder an deren Schnittstellen liegen au\u00dferhalb des direkten Einflussbereichs des Anbieters. Eine Haftung des Anbieters f\u00fcr solche Umst\u00e4nde ist im Rahmen der Ziff. 9 dieser AGB beschr\u00e4nkt bzw. ausgeschlossen. Der Anbieter wird den Kunden \u00fcber ihm bekanntwerdende, f\u00fcr den Kunden relevante \u00c4nderungen bei angebundenen Drittdiensten nach M\u00f6glichkeit informieren.<\/p><p><strong>2.5. Support<\/strong><\/p><p>2.5.1. Der Anbieter stellt dem Kunden w\u00e4hrend der \u00fcblichen Gesch\u00e4ftszeiten des Anbieters (Montag bis Freitag, 09:00 \u2013 17:00 Uhr MEZ\/MESZ, au\u00dfer an gesetzlichen Feiertagen am Sitz des Anbieters) Unterst\u00fctzung (Support) per E-Mail oder \u00fcber ein vom Anbieter bereitgestelltes Support-Portal zur Verf\u00fcgung.<\/p><p>2.5.2. Im Rahmen des Supports gemeldete St\u00f6rungen wird der Anbieter nach Ma\u00dfgabe der Dringlichkeit und im Rahmen seiner betrieblichen M\u00f6glichkeiten bearbeiten.<\/p><p>2.5.3. Ein bestimmter Reaktions- oder L\u00f6sungszeitraum (Service Level Agreement, SLA) f\u00fcr Supportanfragen wird \u2013 abgesehen von der zugesicherten Verf\u00fcgbarkeit gem\u00e4\u00df Ziff. 2.2 \u2013 nicht zugesichert, es sei denn, dies ist in einem separaten Service Level Agreement ausdr\u00fccklich und schriftlich vereinbart.<\/p><p><strong>2.6. Technische Voraussetzungen beim Kunden<\/strong><\/p><p>2.6.1. Der Kunde ist daf\u00fcr verantwortlich, die f\u00fcr die Nutzung der Dienste erforderlichen technischen Mindestvoraussetzungen auf seiner Seite zu schaffen und aufrechtzuerhalten. Hierzu geh\u00f6ren insbesondere ein aktueller Webbrowser in der jeweils vom Anbieter unterst\u00fctzten Version, eine stabile und ausreichend dimensionierte Breitband-Internetverbindung sowie aktuelle Endger\u00e4te (z.B. Tablet, Smartphone, PC) mit aktueller Software.<\/p><p>2.6.2. Der Anbieter informiert \u00fcber spezifische Systemanforderungen auf seiner Website oder im Rahmen des Bestellprozesses. Leistungsbeeintr\u00e4chtigungen, die daraus resultieren, dass der Kunde die empfohlenen Systemvoraussetzungen nicht erf\u00fcllt, gehen nicht zulasten des Anbieters.<\/p><ol start=\"3\"><li><strong> Verg\u00fctung, Preislisten, Preisanpassung und Zahlungsbedingungen<\/strong><\/li><\/ol><p><strong>3.1. Verg\u00fctung und Preislisten<\/strong><\/p><p>3.1.1. Die vom Kunden f\u00fcr die Nutzung der Dienste zu zahlende Verg\u00fctung (Einrichtungsgeb\u00fchren, monatliche Grundgeb\u00fchren, variable nutzungsabh\u00e4ngige Geb\u00fchren) richtet sich nach den im Zeitpunkt des jeweiligen Vertragsabschlusses bzw. der Buchung einer Integration oder einer Leistungserweiterung g\u00fcltigen Preisen des Anbieters.<\/p><p>3.1.2. Die jeweils aktuellen Preise und Preismodelle (einschlie\u00dflich etwaiger Freimengen f\u00fcr bestimmte Funktionen und Kosten f\u00fcr Mehrverbrauch) sind auf der Website des Anbieters unter <a href=\"https:\/\/s.menoovo.com\/res-pricing\">https:\/\/s.menoovo.com\/res-pricing<\/a> einsehbar (nachfolgend \u201ePreisliste\u201c). Sofern dem Kunden vom Anbieter ein individuelles Angebot unterbreitet und vom Kunden angenommen wurde, gehen die Konditionen dieses individuellen Angebots den Angaben in der allgemeinen Preisliste vor.<\/p><p>3.1.3. Alle Preise verstehen sich als Nettopreise zuz\u00fcglich der jeweils geltenden gesetzlichen Umsatzsteuer.<\/p><p>3.1.4. Einmalige Einrichtungsgeb\u00fchren sind mit Vertragsschluss f\u00e4llig. Laufende monatliche Geb\u00fchren sind jeweils im Voraus f\u00fcr den kommenden Abrechnungszeitraum (Monat) f\u00e4llig, sofern nicht anders vereinbart. Nutzungsabh\u00e4ngige Entgelte (z.B. f\u00fcr Mehrverbrauch \u00fcber inkludierte Limits hinaus) werden nach Ablauf des jeweiligen Abrechnungszeitraums, in dem der Mehrverbrauch angefallen ist, oder gem\u00e4\u00df den in der Preisliste oder im Einzelvertrag festgelegten Intervallen abgerechnet.<\/p><p><strong>3.2. Preisanpassung laufender Vertr\u00e4ge<\/strong><\/p><p>3.2.1. Der Anbieter ist berechtigt, die vereinbarten laufenden Geb\u00fchren f\u00fcr die Dienste nach billigem Ermessen anzupassen, um gestiegene Gesamtkosten (z.B. f\u00fcr Personal, Energie, Hosting, Lizenzen f\u00fcr Drittsoftware oder KI-Modelle) auszugleichen. Eine Preisanpassung kommt auch bei einer wesentlichen Erweiterung des Leistungsumfangs der Dienste in Betracht. Preissenkungen aufgrund gesunkener Kosten k\u00f6nnen ebenfalls weitergegeben werden.<\/p><p>3.2.2. Der Anbieter wird dem Kunden eine solche Preisanpassung mindestens sechs (6) Wochen vor ihrem Inkrafttreten in Textform (z.B. per E-Mail) ank\u00fcndigen.<\/p><p>3.2.3. Betr\u00e4gt die Preiserh\u00f6hung mehr als 5 % der bis dahin geltenden j\u00e4hrlichen Gesamtverg\u00fctung f\u00fcr den betroffenen Dienst, steht dem Kunden ein Sonderk\u00fcndigungsrecht zu. Der Kunde kann den betroffenen Vertrag mit einer Frist von vier (4) Wochen ab Zugang der Ank\u00fcndigung der Preiserh\u00f6hung zum Zeitpunkt des Inkrafttretens der Preiserh\u00f6hung k\u00fcndigen. K\u00fcndigt der Kunde nicht oder nicht fristgerecht, gilt die Preiserh\u00f6hung als genehmigt und der Vertrag wird zu den neuen Konditionen fortgesetzt. Auf dieses Sonderk\u00fcndigungsrecht und die Folgen einer nicht fristgerechten K\u00fcndigung wird der Anbieter in der Ank\u00fcndigung der Preiserh\u00f6hung gesondert hinweisen.<\/p><p>3.2.4. Dieses Preisanpassungsrecht gilt nicht f\u00fcr Zeitr\u00e4ume, f\u00fcr die eine Festpreisvereinbarung getroffen wurde.<\/p><p><strong>3.3. Rechnungsstellung und Zahlung<\/strong><\/p><p>3.3.1. Die Rechnungsstellung erfolgt elektronisch per E-Mail an die vom Kunden angegebene E-Mail-Adresse oder durch Bereitstellung im Kundenkonto des Anbieters. Der Kunde stimmt der elektronischen Rechnungsstellung zu. W\u00fcnscht der Kunde eine postalische Papierrechnung, ist der Anbieter berechtigt, hierf\u00fcr eine angemessene Bearbeitungsgeb\u00fchr zu erheben.<\/p><p>3.3.2. Zahlungen sind innerhalb von vierzehn (14) Tagen nach Rechnungsdatum ohne Abzug f\u00e4llig, sofern auf der Rechnung kein anderes Zahlungsziel angegeben ist. Ma\u00dfgeblich f\u00fcr die Rechtzeitigkeit der Zahlung ist der Zahlungseingang beim Anbieter.<\/p><p>3.3.3. Die Zahlung erfolgt \u00fcber die vom Anbieter im Bestellprozess angebotenen Zahlungsmethoden (z.B. SEPA-Lastschrift, Kreditkarte, \u00dcberweisung). Bei Zahlung per SEPA-Lastschrift erteilt der Kunde dem Anbieter ein SEPA-Lastschriftmandat. Der Kunde ist verpflichtet, f\u00fcr ausreichende Deckung des Kontos zu sorgen. Kosten, die aufgrund von Nichteinl\u00f6sung oder R\u00fcckbuchung der Lastschrift entstehen, tr\u00e4gt der Kunde, es sei denn, die Nichteinl\u00f6sung oder R\u00fcckbuchung wurde vom Anbieter verursacht. Der Anbieter wird den Kunden \u00fcber den Einzug der Lastschrift rechtzeitig vorab informieren (Pre-Notification). Die Frist f\u00fcr die Pre-Notification wird auf einen (1) Tag verk\u00fcrzt.<\/p><p>3.3.4. Ger\u00e4t der Kunde in Zahlungsverzug, ist der Anbieter berechtigt, Verzugszinsen in gesetzlicher H\u00f6he (\u00a7 288 Abs. 2 BGB) zu fordern. Die Geltendmachung eines weitergehenden Verzugsschadens bleibt unber\u00fchrt. F\u00fcr jede Mahnung nach Verzugseintritt kann der Anbieter eine Mahngeb\u00fchr von 5,00 EUR erheben, es sei denn, der Kunde weist nach, dass ein Schaden \u00fcberhaupt nicht oder in wesentlich geringerer H\u00f6he entstanden ist.<\/p><p>3.3.5. Der Anbieter ist bei Zahlungsverzug des Kunden, der einen nicht unerheblichen Betrag (z.B. mehr als eine Monatsgeb\u00fchr) betrifft, nach vorheriger Androhung mit angemessener Fristsetzung berechtigt, den Zugang des Kunden zu den Diensten vor\u00fcbergehend zu sperren, bis die r\u00fcckst\u00e4ndigen Zahlungen vollst\u00e4ndig ausgeglichen sind. Die Pflicht des Kunden zur Zahlung der vereinbarten Verg\u00fctung bleibt w\u00e4hrend der Sperrung bestehen. Die Geltendmachung weiterer Rechte, insbesondere des Rechts zur au\u00dferordentlichen K\u00fcndigung gem\u00e4\u00df Ziff. 4.4, bleibt unber\u00fchrt.<\/p><p><strong>3.4. Aufrechnung und Zur\u00fcckbehaltungsrecht<\/strong><\/p><p>3.4.1. Ein Recht zur Aufrechnung steht dem Kunden nur zu, wenn seine Gegenanspr\u00fcche rechtskr\u00e4ftig festgestellt, unbestritten oder vom Anbieter anerkannt sind.<\/p><p>3.4.2. Ein Zur\u00fcckbehaltungsrecht kann der Kunde nur aus\u00fcben, wenn sein Gegenanspruch auf demselben Vertragsverh\u00e4ltnis beruht. Die Rechte des Kunden aus \u00a7 320 BGB sowie M\u00e4ngelrechte bleiben hiervon unber\u00fchrt.<\/p><ol start=\"4\"><li><strong> Vertragsstruktur, Laufzeit und K\u00fcndigung<\/strong><\/li><\/ol><p><strong>4.1. Einzelvertr\u00e4ge<\/strong><\/p><p>4.1.1. Der Kunde kann vom Anbieter verschiedene Dienste beziehen. Diese umfassen insbesondere die Pakete \u201eDigitale Speisekarte\u201c und \u201eSelf-Ordering\u201c, sowie optionale Integrationen (z.B. zu Drittsystemen, eReceipt u.\u00e4.).<\/p><p>4.1.2. Jedes bezogene Paket oder jede Integration kommt als eigenst\u00e4ndiger Vertrag zwischen Anbieter und Kunde zustande, der jeweils gesondert gek\u00fcndigt werden kann, sofern nicht ausdr\u00fccklich eine untrennbare Verbindung (z.B. Abh\u00e4ngigkeit einer Integration von einem Paket) vereinbart ist.<\/p><p>4.1.3. Die K\u00fcndigung eines Einzelvertrags l\u00e4sst andere, parallel bestehende Einzelvertr\u00e4ge unber\u00fchrt, es sei denn, die Fortf\u00fchrung des verbleibenden Vertrags ist f\u00fcr eine der Parteien ohne den gek\u00fcndigten Vertragsteil unzumutbar oder der gek\u00fcndigte Teil war zwingende Voraussetzung. Insbesondere enden Vertr\u00e4ge \u00fcber gebuchte Integrationen nicht automatisch mit der K\u00fcndigung eines Pakets, es sei denn, die Integration ist ohne das Paket nicht sinnvoll nutzbar und dies ist so vereinbart.<\/p><p><strong>4.2. Vertragslaufzeit<\/strong><\/p><p>4.2.1. Die Mindestvertragslaufzeit f\u00fcr die Pakete (\u201eDigitale Speisekarte\u201c, \u201eSelf-Ordering\u201c) betr\u00e4gt, sofern im Einzelvertrag oder im Bestellprozess nicht abweichend festgelegt, zw\u00f6lf (12) Monate ab Bereitstellung der Leistung (Freischaltung).<\/p><p>4.2.2. Wird der Vertrag nicht mit der in Ziff. 4.3.1 genannten Frist gek\u00fcndigt, verl\u00e4ngert er sich jeweils automatisch um weitere zw\u00f6lf (12) Monate.<\/p><p>4.2.3. F\u00fcr Integrationen k\u00f6nnen abweichende Mindestlaufzeiten und Verl\u00e4ngerungszeitr\u00e4ume gelten, die im Einzelvertrag oder im Bestellprozess f\u00fcr die jeweilige Integration festgelegt werden.<\/p><p><strong>4.3. Ordentliche K\u00fcndigung<\/strong><\/p><p>4.3.1. Jeder auf unbestimmte Zeit oder mit automatischer Verl\u00e4ngerungsklausel laufende Einzelvertrag kann von beiden Parteien mit einer Frist von drei (3) Monaten zum Ende der jeweiligen Mindestvertragslaufzeit oder zum Ende eines jeweiligen Verl\u00e4ngerungszeitraums ordentlich gek\u00fcndigt werden, sofern im Einzelvertrag oder bei der Buchung keine andere Frist vereinbart ist.<\/p><p>4.3.2. Die K\u00fcndigung bedarf der Textform (z.B. per E-Mail, \u00fcber ein K\u00fcndigungsformular im Kundenkonto oder postalisch). Ma\u00dfgeblich f\u00fcr die Einhaltung der K\u00fcndigungsfrist ist der Zugang der K\u00fcndigungserkl\u00e4rung bei der anderen Partei.<\/p><p>4.3.3. Eine ordentliche K\u00fcndigung vor Ablauf der vereinbarten Mindestvertragslaufzeit ist ausgeschlossen.<\/p><p><strong>4.4. Au\u00dferordentliche K\u00fcndigung<\/strong><\/p><p>4.4.1. Das Recht beider Parteien zur K\u00fcndigung aus wichtigem Grund bleibt unber\u00fchrt. Ein wichtiger Grund liegt vor, wenn dem k\u00fcndigenden Teil unter Ber\u00fccksichtigung aller Umst\u00e4nde des Einzelfalls und unter Abw\u00e4gung der beiderseitigen Interessen die Fortsetzung des Vertragsverh\u00e4ltnisses bis zur vereinbarten Beendigung oder bis zum Ablauf einer ordentlichen K\u00fcndigungsfrist nicht zugemutet werden kann.<\/p><p>4.4.2. Ein wichtiger Grund f\u00fcr den Anbieter liegt insbesondere vor, wenn:<\/p><ol><li>a) der Kunde mit der Zahlung eines nicht unerheblichen Teils der Verg\u00fctung (z.B. mehr als zwei Monatsentgelte) trotz Mahnung und angemessener Nachfristsetzung in Verzug ist;<\/li><li>b) der Kunde nachhaltig oder schwerwiegend gegen wesentliche Vertragspflichten verst\u00f6\u00dft (insbesondere Pflichten aus Ziff. 5 und Ziff. 6 dieser AGB) und diesen Versto\u00df trotz Abmahnung nicht innerhalb einer angemessenen Frist abstellt; einer Abmahnung bedarf es nicht, wenn diese offensichtlich keinen Erfolg verspricht oder der Versto\u00df so schwerwiegend ist, dass ein sofortiges Festhalten am Vertrag unzumutbar ist;<\/li><li>c) der Kunde zahlungsunf\u00e4hig wird, \u00fcber sein Verm\u00f6gen ein Insolvenzverfahren er\u00f6ffnet oder die Er\u00f6ffnung mangels Masse abgelehnt wird, oder wenn er seine Zahlungen einstellt.<\/li><\/ol><p>4.4.3. Im Falle einer vom Kunden zu vertretenden au\u00dferordentlichen K\u00fcndigung durch den Anbieter ist der Anbieter berechtigt, einen pauschalierten Schadensersatz in H\u00f6he von 50% der bis zum Ablauf der regul\u00e4ren Vertragslaufzeit noch ausstehenden monatlichen Grundgeb\u00fchren zu verlangen. Dem Kunden bleibt der Nachweis gestattet, dass dem Anbieter kein oder ein wesentlich geringerer Schaden entstanden ist. Dem Anbieter bleibt die Geltendmachung eines weitergehenden, konkret nachgewiesenen Schadens vorbehalten.<\/p><p>4.4.4. Jede au\u00dferordentliche K\u00fcndigung bedarf zu ihrer Wirksamkeit der Schriftform.<\/p><p><strong>4.5. Folgen der Vertragsbeendigung<\/strong><\/p><p>4.5.1. Mit Wirksamwerden der Vertragsbeendigung (gleich aus welchem Grund) endet das Nutzungsrecht des Kunden an den betroffenen Diensten. Der Anbieter ist berechtigt, den Zugang des Kunden zu den jeweiligen Diensten zu deaktivieren.<\/p><p>4.5.2. Ab diesem Zeitpunkt hat der Kunde keinen direkten Zugriff mehr auf die von ihm in den betroffenen Diensten hinterlegten Daten und Inhalte (nachfolgend \u201eKundendaten\u201c).<\/p><p>4.5.3. Der Kunde ist verpflichtet, rechtzeitig vor Vertragsende eine Sicherung seiner Kundendaten (z.B. Export von Produktdaten, Bestellhistorien, soweit vom System technisch unterst\u00fctzt und vom Kunden ben\u00f6tigt) eigenverantwortlich vorzunehmen.<\/p><p>4.5.4. Auf schriftliches Verlangen des Kunden wird der Anbieter dem Kunden innerhalb von drei\u00dfig (30) Tagen nach Vertragsende die beim Anbieter gespeicherten Kundendaten des Kunden, die dessen eigene Inhalte betreffen (z.B. Speisekartentexte, eigene Bilder), in einem g\u00e4ngigen maschinenlesbaren Format (z.B. CSV- oder JSON-Datei, je nach Datenart und technischer Machbarkeit) zur Verf\u00fcgung stellen. Dies gilt nicht f\u00fcr Daten, an denen der Anbieter eigene Rechte hat (z.B. Software selbst, Layouts, generische Vorlagen) oder die anonymisierte Nutzungsstatistiken betreffen. Der Anbieter kann f\u00fcr die Erstellung und Bereitstellung des Datenexports eine angemessene Aufwandsentsch\u00e4digung gem\u00e4\u00df der dann g\u00fcltigen Preisliste verlangen.<\/p><p>4.5.5. Sofern der Kunde binnen drei\u00dfig (30) Tagen nach Vertragsende keine Herausgabe der Daten verlangt oder der Anbieter zur Aufbewahrung nicht mehr gesetzlich verpflichtet ist, ist der Anbieter berechtigt, die beim Anbieter gespeicherten Kundendaten des Kunden unwiederbringlich zu l\u00f6schen. Gesetzliche Aufbewahrungspflichten des Anbieters oder des Kunden bleiben hiervon unber\u00fchrt.<\/p><ol start=\"5\"><li><strong> Pflichten des Kunden<\/strong><\/li><\/ol><p><strong>5.1. Allgemeine Mitwirkungspflichten<\/strong><\/p><p>5.1.1. Der Kunde hat alle zur Vertragserf\u00fcllung und Nutzung der Dienste erforderlichen Mitwirkungshandlungen auf eigene Kosten rechtzeitig und vollst\u00e4ndig zu erbringen.<\/p><p>5.1.2. Er sorgt insbesondere f\u00fcr eine funktionsf\u00e4hige IT-Infrastruktur (Hardware, Software, Betriebssystem, Internetzugang) gem\u00e4\u00df den Anforderungen in Ziff. 2.6 und den aktuellen Empfehlungen des Anbieters.<\/p><p>5.1.3. Der Kunde stellt sicher, dass die von ihm eingesetzten Ger\u00e4te und Netzwerke durch aktuelle und angemessene Sicherheitsma\u00dfnahmen (z.B. Virenscanner, Firewall) gegen unbefugten Zugriff, Malware und Datenverlust gesch\u00fctzt sind.<\/p><p>5.1.4. Ferner hat der Kunde dem Anbieter die zur Einrichtung und Leistungserbringung ben\u00f6tigten Informationen und Daten (z.B. Stammdaten, Ansprechpartner, ggf. Zugangsdaten f\u00fcr die Anbindung eines Kassensystems oder Zahlungsanbieters, sofern erforderlich) korrekt und vollst\u00e4ndig zur Verf\u00fcgung zu stellen und \u00c4nderungen dieser Daten unverz\u00fcglich dem Anbieter mitzuteilen oder im System zu aktualisieren.<\/p><p><strong>5.2. Zugangsdaten und Sicherheit<\/strong><\/p><p>5.2.1. Der Kunde ist verpflichtet, die ihm vom Anbieter \u00fcbermittelten oder von ihm selbst generierten Zugangsdaten (Logins, Passw\u00f6rter, API-Schl\u00fcssel etc.) geheim zu halten, sicher aufzubewahren und vor dem unbefugten Zugriff Dritter zu sch\u00fctzen. Passw\u00f6rter sind in regelm\u00e4\u00dfigen Abst\u00e4nden zu \u00e4ndern und m\u00fcssen eine angemessene Komplexit\u00e4t aufweisen.<\/p><p>5.2.2. Eine Weitergabe von Zugangsdaten an Dritte ist nicht gestattet, es sei denn, diese Dritten sind Mitarbeiter oder Beauftragte des Kunden, die die Zugangsdaten zur bestimmungsgem\u00e4\u00dfen Nutzung der Dienste im Auftrag des Kunden ben\u00f6tigen und zur Geheimhaltung verpflichtet wurden. Der Kunde steht f\u00fcr die Einhaltung der Vertragsbedingungen durch diese Personen ein.<\/p><p>5.2.3. Der Kunde wird den Anbieter unverz\u00fcglich in Textform informieren, sobald er Kenntnis davon erlangt oder den begr\u00fcndeten Verdacht hat, dass unbefugte Dritte Kenntnis von Zugangsdaten erlangt haben, Zugangsdaten missbr\u00e4uchlich verwendet werden oder ein sonstiges Sicherheitsproblem im Zusammenhang mit der Nutzung der Dienste besteht.<\/p><p>5.2.4. Im Fall eines Sicherheitsvorfalls wird der Kunde nach besten Kr\u00e4ften an dessen Aufkl\u00e4rung mitwirken und alle erforderlichen und zumutbaren Ma\u00dfnahmen zur Schadensbegrenzung und zur Wiederherstellung der Sicherheit unterst\u00fctzen.<\/p><p><strong>5.3. Gesetzeskonforme und vertragsgem\u00e4\u00dfe Nutzung<\/strong><\/p><p>5.3.1. Der Kunde darf die Dienste des Anbieters nur im gesetzlich zul\u00e4ssigen Rahmen und gem\u00e4\u00df den Bestimmungen dieses Vertrags nutzen.<\/p><p>5.3.2. Der Kunde wird insbesondere:<\/p><ol><li>a) die Software nicht missbr\u00e4uchlich verwenden, insbesondere keine rechts- oder sittenwidrigen, beleidigenden, diskriminierenden, pornografischen, gewaltverherrlichenden oder urheberrechtsverletzenden Inhalte, Daten oder Materialien hochladen, eingeben, verbreiten oder zug\u00e4nglich machen;<\/li><li>b) keine Funktionen der Software zweckentfremden (z.B. kein Versenden von Spam-Nachrichten, keine Durchf\u00fchrung von Denial-of-Service-Angriffen oder sonstigen sicherheitsgef\u00e4hrdenden Aktionen);<\/li><li>c) die Rechte Dritter, insbesondere Pers\u00f6nlichkeitsrechte (z.B. von Endkunden), Datenschutzrechte, Urheber-, Marken- und sonstige gewerbliche Schutzrechte, respektieren;<\/li><li>d) alle f\u00fcr ihn geltenden gesetzlichen und beh\u00f6rdlichen Vorgaben im eigenen Verantwortungsbereich einhalten. Dies umfasst insbesondere (aber nicht abschlie\u00dfend) Informationspflichten gegen\u00fcber Endverbrauchern (z.B. nach \u00a7 312i BGB bei Fernabsatzgesch\u00e4ften, sofern anwendbar), die Einhaltung der Preisangabenverordnung, der Lebensmittelinformationsverordnung (LMIV) bez\u00fcglich Allergen-, Zusatzstoff- und N\u00e4hrwertkennzeichnung, Jugendschutzbestimmungen sowie steuerrechtliche Aufzeichnungs- und Aufbewahrungspflichten. Die korrekte Umsetzung dieser Pflichten bei der Gestaltung seiner digitalen Speisekarte und seiner Bestellprozesse obliegt allein dem Kunden.<\/li><li>e) sicherstellen, dass alle von ihm hochgeladenen Inhalte, insbesondere Videoclips, frei von Rechten Dritter sind, die einer Nutzung im Rahmen der Dienste entgegenstehen (z.B. Urheberrechte an Musik oder Pers\u00f6nlichkeitsrechte abgebildeter Personen).<\/li><\/ol><p><strong>5.4. Verantwortlichkeit f\u00fcr Inhalte und deren \u00dcberpr\u00fcfung<\/strong><\/p><p>5.4.1. Der Kunde ist allein und umfassend daf\u00fcr verantwortlich, alle Inhalte, Daten und Informationen, die er im Rahmen der Nutzung der Dienste eingibt, hochl\u00e4dt, generiert, verlinkt oder sonst wie bereitstellt oder zug\u00e4nglich macht (z.B. Speisekarteneintr\u00e4ge, Produktbeschreibungen, Preise, Bilder, Logos, Videos, Kundendaten, nachfolgend \u201eKundeninhalte\u201c), auf deren Rechtm\u00e4\u00dfigkeit, Richtigkeit, Vollst\u00e4ndigkeit und Aktualit\u00e4t zu \u00fcberpr\u00fcfen und sicherzustellen.<\/p><p>5.4.2. Der Anbieter nimmt keine inhaltliche oder rechtliche Pr\u00fcfung der vom Kunden bereitgestellten Kundeninhalte vor, es sei denn, er ist hierzu gesetzlich oder beh\u00f6rdlich verpflichtet. Der Anbieter ist nicht verpflichtet, die Kundeninhalte auf m\u00f6gliche Rechtsverst\u00f6\u00dfe zu \u00fcberwachen.<\/p><p>5.4.3. Der Kunde sichert zu, dass er bez\u00fcglich aller von ihm bereitgestellten Kundeninhalte \u00fcber die erforderlichen Rechte (z.B. Urheber-, Marken-, Pers\u00f6nlichkeits- oder Lizenzrechte an Fotos, Texten, Produktnamen, Grafiken, Videos) verf\u00fcgt und dass durch die vertragsgem\u00e4\u00dfe Nutzung dieser Inhalte durch den Anbieter keine Rechte Dritter verletzt werden und keine gesetzlichen Vorschriften missachtet werden.<\/p><p>5.4.4. Der Kunde ist verpflichtet, seine Speisekarteninformationen (insbesondere Preise, Produktverf\u00fcgbarkeiten, Allergen-, Zusatzstoff- und Zutatenhinweise gem\u00e4\u00df LMIV und anderen relevanten Vorschriften) sowie alle sonstigen Pflichtangaben stets aktuell, korrekt und vollst\u00e4ndig zu halten, um sicherzustellen, dass die Endnutzer zutreffende und gesetzeskonforme Informationen erhalten.<\/p><p>5.4.5. Besondere Hinweispflicht bez\u00fcglich KI-generierter Inhalte: Sofern die Dienste Funktionen zur Generierung oder Vorschlagung von Inhalten mittels K\u00fcnstlicher Intelligenz (KI) anbieten (z.B. automatische \u00dcbersetzungen, Bildgenerierung, Vorschl\u00e4ge f\u00fcr Produktbeschreibungen, Allergenkennzeichnungen oder sonstige Stammdaten, nachfolgend \u201eKI-Inhalte\u201c), dienen diese KI-Inhalte lediglich als Unterst\u00fctzung und Vorschlag. Der Kunde erkennt an und ist damit einverstanden, dass solche KI-Inhalte fehlerhaft, unvollst\u00e4ndig oder f\u00fcr den spezifischen Zweck des Kunden ungeeignet sein k\u00f6nnen. Der Kunde ist verpflichtet, alle KI-Inhalte vor deren Ver\u00f6ffentlichung oder anderweitiger Nutzung sorgf\u00e4ltig auf Richtigkeit, Vollst\u00e4ndigkeit, Rechtm\u00e4\u00dfigkeit und Eignung f\u00fcr den beabsichtigten Zweck zu \u00fcberpr\u00fcfen und ggf. zu korrigieren oder anzupassen. Der Anbieter \u00fcbernimmt keine Gew\u00e4hr oder Haftung f\u00fcr die Fehlerfreiheit, Richtigkeit, Vollst\u00e4ndigkeit oder spezifische Eignung von KI-Inhalten (siehe auch Ziff. 8.1.3). Die alleinige Verantwortung f\u00fcr die finale Freigabe, Ver\u00f6ffentlichung und Nutzung der KI-Inhalte (auch in bearbeiteter Form) gegen\u00fcber seinen G\u00e4sten liegt ausschlie\u00dflich beim Kunden.<\/p><p><strong>5.5. Test- und Trainingsdaten<\/strong><\/p><p>5.5.1. Sofern der Kunde Testdaten oder Simulationen in den Diensten vornimmt (z.B. zum Kennenlernen der Funktionen), wird er deutlich kennzeichnen, dass es sich um Testvorg\u00e4nge handelt, um eine Verwechslung mit realen Gesch\u00e4ftsvorf\u00e4llen zu vermeiden.<\/p><p>5.5.2. Insbesondere im Live-Betrieb (z.B. bei Nutzung des Self-Ordering durch G\u00e4ste) d\u00fcrfen Test- oder Demo-Inhalte nicht f\u00fcr Endkunden sichtbar sein, da sonst Endkunden irritiert oder get\u00e4uscht werden k\u00f6nnten.<\/p><p><strong>5.6. Nutzung durch Mitarbeiter und Erf\u00fcllungsgehilfen<\/strong><\/p><p>5.6.1. Der Kunde haftet daf\u00fcr, dass auch seine Mitarbeiter, Erf\u00fcllungsgehilfen und sonstigen Beauftragten, denen er Zugang zu den Diensten gew\u00e4hrt, die Pflichten aus diesem Vertrag und diesen AGB einhalten.<\/p><p>5.6.2. Handlungen und Unterlassungen dieser Personen werden dem Kunden wie eigene zugerechnet. Der Kunde hat seine Nutzer ordnungsgem\u00e4\u00df zu schulen und zu \u00fcberwachen, insbesondere im Hinblick auf den Umgang mit Bestellungen \u00fcber das Self-Ordering-System, die Pflege der digitalen Speisekarte und die Einhaltung datenschutzrechtlicher Vorgaben.<\/p><p><strong>5.7. Unterlassen von Eingriffen und missbr\u00e4uchlicher Nutzung<\/strong><\/p><p>5.7.1. Der Kunde darf nicht versuchen, die Software oder die zugrundeliegende Infrastruktur der Dienste zu dekompilieren, zu entschl\u00fcsseln, zur\u00fcckzuentwickeln (Reverse Engineering), zu modifizieren, zu disassemblieren oder in sonstiger Weise in den Quellcode oder die Systemarchitektur einzugreifen, soweit eine solche Handlung nicht ausdr\u00fccklich durch zwingende gesetzliche Vorschriften (\u00a7\u00a7 69d, 69e UrhG) gestattet ist.<\/p><p>5.7.2. Ebenso ist es untersagt, Sicherheitsvorkehrungen, Lizenzmechanismen oder Zugangsbarrieren der Dienste zu umgehen, zu manipulieren oder auszuschalten.<\/p><p>5.7.3. Der Kunde wird die Dienste nicht in einer Weise nutzen, die zu einer St\u00f6rung, Besch\u00e4digung oder \u00dcberlastung der Systeme, Server oder Netzwerke des Anbieters oder anderer Kunden f\u00fchren kann (z.B. durch automatisierte Massenzugriffe au\u00dferhalb der vorgesehenen API-Nutzung, Verbreitung von Schadsoftware).<\/p><p><strong>5.8. Freistellung bei Pflichtverst\u00f6\u00dfen<\/strong><\/p><p>5.8.1. Verletzt der Kunde schuldhaft die ihm obliegenden Pflichten, insbesondere aus dieser Ziffer 5 (Pflichten des Kunden) oder aus Ziff. 7 (Datenschutz), oder verletzt er durch die von ihm eingestellten Kundeninhalte Rechte Dritter oder gesetzliche Bestimmungen, und wird der Anbieter deshalb von Dritten (einschlie\u00dflich Beh\u00f6rden oder Endkunden des Kunden) in Anspruch genommen (z.B. auf Unterlassung, Schadensersatz, Auskunft, Vertragsstrafe), so stellt der Kunde den Anbieter auf erstes Anfordern von allen diesbez\u00fcglichen Anspr\u00fcchen Dritter sowie den damit verbundenen angemessenen Kosten der Rechtsverteidigung (Gerichts- und Anwaltskosten in gesetzlicher H\u00f6he) frei.<\/p><p>5.8.2. Der Anbieter wird den Kunden unverz\u00fcglich \u00fcber die Geltendmachung solcher Anspr\u00fcche informieren und ihm, soweit rechtlich m\u00f6glich und zumutbar, die M\u00f6glichkeit zur Verteidigung gegen diese Anspr\u00fcche geben. Der Anbieter wird ohne Zustimmung des Kunden keine Vergleiche schlie\u00dfen oder Anspr\u00fcche anerkennen, die zu Lasten des Kunden gehen k\u00f6nnten.<\/p><p>5.8.3. Die Freistellungsverpflichtung des Kunden gilt nicht, soweit der Kunde nachweist, dass er die dem Anspruch zugrundeliegende Pflichtverletzung nicht zu vertreten hat. Weitergehende gesetzliche Anspr\u00fcche des Anbieters bleiben unber\u00fchrt.<\/p><ol start=\"6\"><li><strong> Nutzungsrechte, Rechte an Inhalten und Daten<\/strong><\/li><\/ol><p><strong>6.1. Rechte an der Software und den Diensten des Anbieters<\/strong><\/p><p>6.1.1. Die vom Anbieter bereitgestellten Software-Anwendungen sowie alle vom Anbieter bereitgestellten sonstigen Komponenten, Inhalte und Materialien (Texte, Grafiken, Logos, Designs, Programme, Algorithmen, Dokumentationen, Datenbanken, die vom Anbieter erstellt wurden etc.) sind urheberrechtlich und\/oder durch andere gewerbliche Schutzrechte gesch\u00fctzt und stehen im ausschlie\u00dflichen Eigentum und\/oder in der ausschlie\u00dflichen Lizenzberechtigung des Anbieters.<\/p><p>6.1.2. Der Anbieter r\u00e4umt dem Kunden f\u00fcr die Dauer des jeweiligen Einzelvertrags ein einfaches (nicht-ausschlie\u00dfliches), nicht \u00fcbertragbares und nicht unterlizenzierbares, auf den vereinbarten Nutzungsumfang beschr\u00e4nktes Recht ein, die vertragsgegenst\u00e4ndlichen Dienste bestimmungsgem\u00e4\u00df \u00fcber das Internet zu nutzen.<\/p><p>6.1.3. Dar\u00fcber hinaus werden dem Kunden keine weitergehenden Rechte an der Software, den Diensten oder den zugrundeliegenden Schutzrechten einger\u00e4umt. Insbesondere erwirbt der Kunde keine Eigentums-, Verwertungs- oder sonstigen \u00fcber das reine Nutzungsrecht hinausgehenden Rechte. Alle nicht ausdr\u00fccklich einger\u00e4umten Rechte verbleiben beim Anbieter bzw. dessen Lizenzgebern.<\/p><p>6.1.4. Der Kunde ist nicht berechtigt, die Menoovo-Dienste oder daraus resultierende Inhalte Dritten zur eigenst\u00e4ndigen Nutzung zur Verf\u00fcgung zu stellen, zu ver\u00e4u\u00dfern, weiterzuverkaufen, zu vermieten, zu verleasen oder in sonstiger Weise kommerziell zu verwerten. Ebenso ist der Einsatz zur Erbringung eigener Leistungen f\u00fcr Dritte untersagt, insbesondere als Reseller oder Multiplikator ohne ausdr\u00fcckliche schriftliche Zustimmung der Menoovo GmbH.<\/p><p>6.1.5. Der Kunde ist nicht berechtigt, Kennzeichnungen der Schutzrechte (z.B. Copyright-Hinweise, Markenlogos, Seriennummern) des Anbieters oder dessen Lizenzgeber von der Software oder aus den Diensten zu entfernen, zu ver\u00e4ndern oder unkenntlich zu machen.<\/p><p><strong>6.2. Rechte an Kundeninhalten<\/strong><\/p><p>6.2.1. An den vom Kunden in die Dienste eingebrachten eigenen Inhalten (Kundeninhalte gem\u00e4\u00df Ziff. 5.4.1, z.B. eigene Texte, eigene Bilder, eigene Logos, selbst erstellte und hochgeladene Videoclips) beh\u00e4lt der Kunde grunds\u00e4tzlich s\u00e4mtliche Rechte und das Eigentum.<\/p><p>6.2.2. Der Kunde r\u00e4umt dem Anbieter jedoch an allen von ihm im Rahmen der Nutzung der Dienste hochgeladenen, eingegebenen oder sonst bereitgestellten Kundeninhalten das nicht-ausschlie\u00dfliche, r\u00e4umlich unbeschr\u00e4nkte, f\u00fcr die Dauer des jeweiligen Vertrages zeitlich beschr\u00e4nkte, unentgeltliche, \u00fcbertragbare und unterlizenzierbare Recht ein, diese Kundeninhalte zum Zweck der Vertragserf\u00fcllung und zur Bereitstellung und Optimierung der Dienste zu nutzen.<\/p><p>6.2.3. Diese Rechteeinr\u00e4umung umfasst insbesondere das Recht, die Kundeninhalte auf den Servern des Anbieters (oder von dessen Subunternehmern) zu speichern, zu vervielf\u00e4ltigen, technisch zu bearbeiten (z.B. Formatkonvertierungen, Gr\u00f6\u00dfenanpassungen, Komprimierungen, Generierung von Untertitel-Vorschl\u00e4gen und deren \u00dcbersetzungen mittels KI f\u00fcr vom Kunden hochgeladene Videos, \u00dcbersetzung der Videos), sie im Rahmen der digitalen Speisekarte und des Self-Ordering-Systems f\u00fcr Endnutzer des Kunden sowie f\u00fcr den Kunden selbst und dessen Mitarbeiter sichtbar und zug\u00e4nglich zu machen, technisch zu \u00fcbertragen und \u00f6ffentlich wiederzugeben (soweit dies der bestimmungsgem\u00e4\u00dfen Nutzung der Dienste entspricht, z.B. Darstellung der Speisekarte im Internet).<\/p><p>6.2.4. Die Rechteeinr\u00e4umung umfasst auch das Recht des Anbieters, die Kundeninhalte (insbesondere Produktinformationen, Bilder, Preise, nicht jedoch personenbezogene Daten von Endkunden ohne Rechtsgrundlage) in anonymisierter oder aggregierter Form f\u00fcr Zwecke der Analyse, der Produktverbesserung, der Entwicklung neuer Dienste und f\u00fcr statistische Auswertungen zu nutzen (siehe auch Ziff. 6.3).<\/p><p>6.2.5. Der Anbieter ist berechtigt, die vom Kunden bereitgestellten Kundeninhalte im Produkt-Interface ansprechend darzustellen.<\/p><p>6.2.6. Nutzungsrechte an KI-generierten Bildern: Werden im Rahmen der Dienste Bilder mittels KI-Funktionen auf Veranlassung des Kunden generiert (nachfolgend \u201eKI-Bilder\u201c), so verbleibt das Urheberrecht bzw. die ausschlie\u00dflichen Nutzungsrechte an diesen KI-Bildern, soweit sie schutzf\u00e4hig sind, beim Anbieter oder dessen Lizenzgebern. Der Anbieter r\u00e4umt dem Kunden jedoch f\u00fcr die Dauer des Vertrages \u00fcber den Dienst, mit dem die KI-Bilder generiert wurden, ein einfaches (nicht-ausschlie\u00dfliches), r\u00e4umlich unbeschr\u00e4nktes, nicht \u00fcbertragbares und nicht unterlizenzierbares Recht ein, die generierten KI-Bilder im Rahmen der bestimmungsgem\u00e4\u00dfen Nutzung der Menoovo-Dienste (insbesondere f\u00fcr seine digitale Speisekarte innerhalb von Menoovo) zu verwenden. Eine Nutzung der KI-Bilder au\u00dferhalb der Menoovo-Dienste oder nach Vertragsende ist nur mit ausdr\u00fccklicher schriftlicher Zustimmung des Anbieters und ggf. gegen gesonderte Verg\u00fctung gestattet. Der Kunde ist f\u00fcr die Einhaltung etwaiger Lizenzbedingungen Dritter, die in die KI-Bildgenerierung einflie\u00dfen, mitverantwortlich, sofern der Anbieter hierauf hinweist.<\/p><p><strong>6.3. Nutzungsdaten, Auswertungen, KI-Training und erweiterte Datennutzung<\/strong><\/p><p>6.3.1. Der Anbieter ist berechtigt, technische und gesch\u00e4ftliche Daten \u00fcber die Nutzung der Dienste durch den Kunden und dessen Endnutzer aufzuzeichnen, auszuwerten und zu nutzen (nachfolgend \u201eNutzungsdaten\u201c). Hierzu z\u00e4hlen insbesondere, aber nicht abschlie\u00dfend:<\/p><ol><li>a) Kundenspezifische Nutzungsdaten: Daten, die sich auf die Nutzung der Dienste durch den jeweiligen Kunden (Gastronom) beziehen, wie z.B. gebuchte Integrationen, Konfigurationseinstellungen, Anzahl der angelegten Artikel, H\u00e4ufigkeit der Logins, genutzte Funktionen, aggregierte Verkaufsstatistiken des Kundenbetriebs (z.B. Gesamtumsatz \u00fcber Menoovo, meistverkaufte Artikelkategorien im Betrieb des Kunden).<\/li><li>b) Transaktions- und Interaktionsdaten: Daten, die bei der Nutzung der Dienste durch Endnutzer des Kunden anfallen, wie z.B. Bestellhistorien (bestellte Artikel, Mengen, Preise, Zeitpunkt der Bestellung), anonymisierte oder pseudonymisierte Interaktionsmuster (Klickpfade, Verweildauer auf bestimmten Seiten\/Artikeln innerhalb der digitalen Speisekarte des Kunden), gew\u00e4hlte Spracheinstellungen, verwendete Endger\u00e4tetypen (ohne eindeutige Ger\u00e4tekennung).<\/li><li>c) Technische Daten: Allgemeine technische Verbindungsdaten und Ger\u00e4teinformationen (z.B. IP-Adressen f\u00fcr einen begrenzten Zeitraum zur Gew\u00e4hrleistung der Systemsicherheit und zur Fehleranalyse, Browsertyp, Betriebssystem).<\/li><\/ol><p>6.3.2. Interne Nutzung durch den Anbieter: Der Anbieter ist berechtigt, die Nutzungsdaten (einschlie\u00dflich kundenspezifischer Nutzungsdaten und Transaktions-\/Interaktionsdaten) f\u00fcr folgende interne Zwecke zu verwenden:<\/p><ol><li>a) Zur Bereitstellung, Wartung, Sicherung und Verbesserung der Dienste.<\/li><li>b) Zur Entwicklung neuer Produkte, Funktionen und Dienstleistungen.<\/li><li>c) Zur Erstellung von internen Statistiken und Analysen \u00fcber die Nutzung der Dienste, um Trends zu erkennen und Angebote zu optimieren.<\/li><li>d) F\u00fcr das Training und die Verbesserung von Systemen der K\u00fcnstlichen Intelligenz (KI) des Anbieters oder von dessen Lizenzgebern. Dies kann auch die vom Kunden hochgeladenen Videos und die von ihm gepr\u00fcften und freigegebenen KI-Inhalte (wie Untertitel, \u00dcbersetzungen, Produktinformationen) in anonymisierter oder aggregierter Form umfassen, um die Qualit\u00e4t der KI-Vorschlagsmodelle zu verbessern. Werden hierf\u00fcr Transaktions- oder Interaktionsdaten verwendet, die urspr\u00fcnglich einen direkten Personenbezug zu Endnutzern des Kunden aufwiesen, so erfolgt dies vorrangig auf Basis anonymisierter oder zumindest pseudonymisierter Daten. Eine Verarbeitung personenbezogener Daten von Endnutzern f\u00fcr KI-Training erfolgt nur, wenn hierf\u00fcr eine gesonderte Rechtsgrundlage (z.B. Einwilligung der Betroffenen, berechtigtes Interesse nach Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO unter strenger Beachtung der Betroffenenrechte) vorliegt.<\/li><\/ol><p>6.3.3. Bereitstellung von Auswertungen und Daten f\u00fcr Kunden und Dritte:<\/p><ol><li>a) Der Anbieter ist berechtigt, auf Basis der Nutzungsdaten (insbesondere kundenspezifische Nutzungsdaten und Transaktions-\/Interaktionsdaten) Auswertungen, Berichte und Statistiken zu erstellen. Diese k\u00f6nnen dem jeweiligen Kunden (Gastronom) zur Optimierung seines Betriebs oder zur Erf\u00fcllung gebuchter Leistungsbestandteile zur Verf\u00fcgung gestellt werden.<\/li><li>b) Dar\u00fcber hinaus ist der Anbieter berechtigt, Nutzungsdaten in aggregierter und anonymisierter Form (sodass kein direkter R\u00fcckschluss auf einzelne Endnutzer des Kunden m\u00f6glich ist) aufzubereiten und diese Dritten f\u00fcr Analyse-, Berichts- oder Forschungszwecke zur Verf\u00fcgung zu stellen.<\/li><\/ol><p>6.3.4. Gastprofile und personalisierte Dienste:<\/p><ol><li>a) Sollte der Anbieter Funktionen f\u00fcr individualisierte Gastprofile oder personalisierte Dienste f\u00fcr Endnutzer der Kunden anbieten, die eine weitergehende Verarbeitung personenbezogener Daten dieser Endnutzer erfordern (z.B. Speicherung individueller Pr\u00e4ferenzen, Bestellhistorien f\u00fcr personalisierte Empfehlungen), wird die Nutzung solcher Funktionen stets auf einer klaren Rechtsgrundlage, insbesondere einer informierten und freiwilligen Einwilligung der jeweiligen Endnutzer gem\u00e4\u00df Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO, basieren.<\/li><li>b) Die Verantwortung f\u00fcr die Einholung der notwendigen Einwilligungen der Endnutzer liegt prim\u00e4r beim Kunden (Gastronom) als Verantwortlichem f\u00fcr die Daten seiner G\u00e4ste, es sei denn, der Anbieter tritt selbst als Verantwortlicher f\u00fcr einen spezifischen Dienst gegen\u00fcber den Endnutzern auf und holt die Einwilligungen direkt ein. Der Anbieter wird dem Kunden ggf. technische Mittel zur Einholung und Verwaltung von Einwilligungen zur Verf\u00fcgung stellen.<\/li><\/ol><p>6.3.5. Aus der Zustimmung zur Datennutzung nach dieser Ziffer 6.3 kann der Kunde keine dar\u00fcber hinausgehenden Rechte (z.B. auf Herausgabe der zugrundeliegenden Rohdaten des Anbieters, auf eine Beteiligung an den Ergebnissen oder auf eine gesonderte Verg\u00fctung) herleiten, es sei denn, dies ist ausdr\u00fccklich und schriftlich anders vereinbart.<\/p><p>6.3.6. Alle etwaigen Rechte an Datenbanken, Datensammlungen, Analyseergebnissen, Berichten oder KI-Modellen, die der Anbieter unter Nutzung der oben genannten Daten erstellt, stehen im Verh\u00e4ltnis zum Kunden ausschlie\u00dflich dem Anbieter zu, unbeschadet der Rechte des Kunden an seinen urspr\u00fcnglichen Rohdaten und Kundeninhalten gem\u00e4\u00df Ziff. 6.2.<\/p><p><strong>6.4. Weitergabe von Daten an Dritte<\/strong><\/p><p>6.4.1. Der Anbieter ist berechtigt, die in Ziff. 6.3 genannten aggregierten oder anonymisierten Daten nach eigenem Ermessen zu analysieren und Dritten zur Verf\u00fcgung zu stellen, etwa f\u00fcr Marktforschungszwecke, branchenspezifische Auswertungen, Benchmarking-Berichte oder zur Verbesserung der Angebote Dritter. Eine Weitergabe von Rohdaten, die einen direkten R\u00fcckschluss auf den Kunden oder dessen Endkunden erm\u00f6glichen, erfolgt nicht ohne entsprechende Rechtsgrundlage.<\/p><p><strong>6.5. Referenznennung<\/strong><\/p><p>6.5.1. Der Kunde r\u00e4umt dem Anbieter das Recht ein, den Namen sowie das Unternehmenslogo des Kunden unentgeltlich zu Referenz- und Marketingzwecken auf der Website des Anbieters, in Pr\u00e4sentationen, Pressemitteilungen, Social-Media-Auftritten und sonstigen Marketingmaterialien des Anbieters zu verwenden.<\/p><p>6.5.2. Die Referenznennung darf in sachlich-neutralem Zusammenhang erfolgen, insbesondere zur Darstellung bestehender Kundenbeziehungen und des Einsatzbereichs der angebotenen Leistungen.<\/p><p>6.5.3. Eine weitergehende Darstellung, z. B. in Form von detaillierten Fallstudien (Case Studies), Testimonials oder gemeinsamen Pressemitteilungen, erfolgt nur nach vorheriger Abstimmung und ausdr\u00fccklicher Zustimmung des Kunden mindestens in Textform.<\/p><p>6.5.4. Der Kunde kann der Verwendung seines Namens und Logos als Referenz jederzeit mit Wirkung f\u00fcr die Zukunft widersprechen. Der Widerspruch ist in Textform an den Anbieter zu richten. Der Anbieter wird nach Erhalt eines solchen Widerspruchs die Referenznennung in zuk\u00fcnftigen Marketingmaterialien unterlassen und sich bem\u00fchen, bestehende Nennungen im Rahmen seiner M\u00f6glichkeiten und unter Ber\u00fccksichtigung des technischen und wirtschaftlichen Aufwands zu entfernen oder anzupassen. Bereits gedruckte Materialien d\u00fcrfen aufgebraucht werden.<\/p><ol start=\"7\"><li><strong> Datenschutz<\/strong><\/li><\/ol><p><strong>7.1. Allgemeine Datenschutzpflichten<\/strong><\/p><p>7.1.1. Beide Parteien verpflichten sich, die jeweils geltenden datenschutzrechtlichen Bestimmungen, insbesondere die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) und das Bundesdatenschutzgesetz (BDSG), einzuhalten.<\/p><p>7.1.2. Der Anbieter verarbeitet personenbezogene Daten des Kunden (z.B. Kontaktdaten von Ansprechpartnern) zur Vertragsdurchf\u00fchrung und -abwicklung gem\u00e4\u00df Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO. N\u00e4here Informationen zur Datenverarbeitung durch den Anbieter finden sich in dessen Datenschutzerkl\u00e4rung, abrufbar unter <a href=\"https:\/\/s.menoovo.com\/datenschutz\">https:\/\/s.menoovo.com\/datenschutz<\/a><\/p><p><strong>7.2. Auftragsverarbeitung<\/strong><\/p><p>7.2.1. Soweit der Kunde bei der Nutzung der Dienste personenbezogene Daten seiner Endkunden oder Mitarbeiter in die Systeme des Anbieters eingibt, hochl\u00e4dt oder auf andere Weise durch den Anbieter im Rahmen der Leistungserbringung verarbeiten l\u00e4sst (z.B. Namen, Kontaktdaten oder Bestelldaten von G\u00e4sten bei Nutzung des Self-Ordering-Systems), handelt der Kunde als Verantwortlicher im Sinne des Art. 4 Nr. 7 DSGVO. Der Anbieter wird in diesem Verh\u00e4ltnis als Auftragsverarbeiter im Sinne des Art. 4 Nr. 8 DSGVO ausschlie\u00dflich im Auftrag und nach den Weisungen des Kunden t\u00e4tig.<\/p><p>7.2.2. F\u00fcr diesen Fall schlie\u00dfen die Parteien einen separaten Vertrag zur Auftragsverarbeitung (AVV) gem\u00e4\u00df Art. 28 DSGVO. Der Anbieter stellt hierf\u00fcr ein Standard-AVV-Muster zur Verf\u00fcgung. Kommt ein solcher AVV nicht zustande, obwohl eine Auftragsverarbeitung vorliegt, ist der Anbieter berechtigt, die Verarbeitung der betreffenden personenbezogenen Daten auszusetzen oder den Vertragsteil, der die Auftragsverarbeitung betrifft, au\u00dferordentlich zu k\u00fcndigen.<\/p><p>7.2.3. Der Kunde ist als Verantwortlicher allein daf\u00fcr zust\u00e4ndig, die Rechtm\u00e4\u00dfigkeit der Erhebung, Verarbeitung und Nutzung der personenbezogenen Daten seiner Endkunden und Mitarbeiter gem\u00e4\u00df den geltenden datenschutzrechtlichen Vorschriften sicherzustellen. Dies umfasst insbesondere das Vorliegen der erforderlichen Rechtsgrundlagen (z.B. Einwilligungen f\u00fcr Marketingzwecke oder Profilbildung, soweit relevant), die Erf\u00fcllung von Informationspflichten gegen\u00fcber den Betroffenen (Art. 13, 14 DSGVO) und die Wahrung der Betroffenenrechte.<\/p><p>7.2.4. Der Anbieter wird personenbezogene Daten der Endkunden des Kunden nur zur Erf\u00fcllung der vertraglichen Pflichten gegen\u00fcber dem Kunden und gem\u00e4\u00df dessen Weisungen verarbeiten und nicht ohne Rechtsgrundlage an unbeteiligte Dritte weitergeben, es sei denn, es handelt sich um Sub-Auftragsverarbeiter, die im Rahmen eines g\u00fcltigen AVV und ggf. mit Zustimmung des Kunden eingesetzt werden.<\/p><ol start=\"8\"><li><strong> Gew\u00e4hrleistung (Sach- und Rechtsm\u00e4ngelhaftung)<\/strong><\/li><\/ol><p><strong>8.1. Grunds\u00e4tze der Gew\u00e4hrleistung<\/strong><\/p><p>8.1.1. Der Anbieter leistet Gew\u00e4hr f\u00fcr die vereinbarte Beschaffenheit der Dienste sowie daf\u00fcr, dass der Kunde die Dienste ohne Versto\u00df gegen Rechte Dritter nutzen kann. Die vereinbarte Beschaffenheit ergibt sich prim\u00e4r aus der Produktbeschreibung (Ziff. 1.2), den Angaben auf der Website des Anbieters und ggf. aus individualvertraglichen Vereinbarungen.<\/p><p>8.1.2. Dem Kunden ist bekannt, dass es nach dem Stand der Technik nicht m\u00f6glich ist, Software vollst\u00e4ndig fehlerfrei zu erstellen und zu betreiben. Eine Gew\u00e4hrleistung f\u00fcr absolute Fehlerfreiheit wird nicht \u00fcbernommen. Unerhebliche Fehler oder Funktionsbeeintr\u00e4chtigungen, die die Nutzung der Dienste nicht oder nur unwesentlich einschr\u00e4nken, stellen keinen Mangel dar, der zu Gew\u00e4hrleistungsanspr\u00fcchen berechtigt.<\/p><p>8.1.3. Keine Gew\u00e4hrleistung f\u00fcr Kundeninhalte und KI-Inhalte: Der Anbieter \u00fcbernimmt keine Gew\u00e4hr f\u00fcr die Richtigkeit, Vollst\u00e4ndigkeit, Rechtm\u00e4\u00dfigkeit oder Aktualit\u00e4t der vom Kunden oder dessen Endnutzern eingegebenen oder bereitgestellten Inhalte (Kundeninhalte). Ebenso \u00fcbernimmt der Anbieter, wie in Ziff. 5.4.5 ausgef\u00fchrt, keine Gew\u00e4hr f\u00fcr die Fehlerfreiheit, Richtigkeit, Vollst\u00e4ndigkeit oder spezifische Eignung von KI-Inhalten, die lediglich als Vorschl\u00e4ge dienen und vom Kunden zu \u00fcberpr\u00fcfen sind.<\/p><p>8.1.4. Der Anbieter \u00fcbernimmt keine Garantie im Rechtssinne (z.B. f\u00fcr eine bestimmte Beschaffenheit oder das Vorhandensein von Eigenschaften), es sei denn, eine solche wird ausdr\u00fccklich und schriftlich als \u201eGarantie\u201c vom Anbieter bezeichnet und vom vertretungsberechtigten Organ des Anbieters unterzeichnet. Produktbeschreibungen, Angaben in Werbematerialien oder auf der Website stellen reine Leistungsbeschreibungen und keine Garantiezusagen dar.<\/p><p><strong>8.2. M\u00e4ngelanspr\u00fcche<\/strong><\/p><p>8.2.1. Liegt ein erheblicher Mangel an den Diensten vor, den der Anbieter zu vertreten hat, wird der Anbieter diesen nach seiner Wahl innerhalb angemessener Frist entweder durch Nachbesserung (z.B. Fehlerbehebung, Bugfix, Update) oder durch Ersatzlieferung (z.B. Bereitstellung eines Workarounds, der die Funktion im Wesentlichen sicherstellt) beseitigen (Nacherf\u00fcllung).<\/p><p>8.2.2. Der Kunde ist verpflichtet, auftretende M\u00e4ngel unverz\u00fcglich nach ihrer Entdeckung dem Anbieter in Textform detailliert und nachvollziehbar zu melden (M\u00e4ngelr\u00fcge). Die M\u00e4ngelr\u00fcge sollte Informationen zur Art des Fehlers, zum Zeitpunkt des Auftretens und zu den Umst\u00e4nden, unter denen er auftrat, enthalten, um eine effiziente Fehleranalyse und -behebung zu erm\u00f6glichen. Der Kunde wird den Anbieter bei der M\u00e4ngelbeseitigung im zumutbaren Umfang unterst\u00fctzen.<\/p><p>8.2.3. Schl\u00e4gt die Nacherf\u00fcllung endg\u00fcltig fehl (z.B. nach zwei erfolglosen Nachbesserungsversuchen f\u00fcr denselben Mangel), ist sie dem Kunden unzumutbar oder verweigert der Anbieter die Nacherf\u00fcllung, kann der Kunde nach seiner Wahl die Verg\u00fctung angemessen mindern oder \u2013 bei einem erheblichen Mangel, der die Nutzung der Dienste schwerwiegend beeintr\u00e4chtigt \u2013 vom Vertrag \u00fcber den betroffenen Dienst zur\u00fccktreten bzw. diesen au\u00dferordentlich k\u00fcndigen. Schadensersatz oder Ersatz vergeblicher Aufwendungen kann der Kunde nur im Rahmen der Haftungsregelungen dieser AGB (siehe Ziff. 9) verlangen.<\/p><p>8.2.4. Das K\u00fcndigungsrecht des Kunden wegen Nichtgew\u00e4hrung des vertragsgem\u00e4\u00dfen Gebrauchs nach \u00a7 536a Abs. 1 BGB ist ausgeschlossen, sofern der Mangel nicht auf Vorsatz oder grober Fahrl\u00e4ssigkeit des Anbieters beruht oder eine wesentliche Vertragspflicht verletzt.<\/p><p>8.2.5. Die Gew\u00e4hrleistungsanspr\u00fcche des Kunden verj\u00e4hren innerhalb von zw\u00f6lf (12) Monaten ab dem Zeitpunkt, zu dem der Kunde Kenntnis vom Mangel erlangt hat oder ohne grobe Fahrl\u00e4ssigkeit h\u00e4tte erlangen m\u00fcssen, sp\u00e4testens jedoch zw\u00f6lf (12) Monate nach erstmaliger Bereitstellung des mangelhaften Dienstes bzw. der mangelhaften Funktion. Dies gilt nicht f\u00fcr Schadensersatzanspr\u00fcche aus der Verletzung von Leben, K\u00f6rper oder Gesundheit, bei Vorsatz oder grober Fahrl\u00e4ssigkeit des Anbieters sowie bei arglistigem Verschweigen eines Mangels oder bei \u00dcbernahme einer Garantie f\u00fcr die Beschaffenheit; f\u00fcr diese gilt die gesetzliche Verj\u00e4hrungsfrist.<\/p><p><strong>8.3. Ausschluss der Gew\u00e4hrleistung<\/strong><\/p><p>8.3.1. Gew\u00e4hrleistungsanspr\u00fcche sind ausgeschlossen, wenn der Mangel auf unsachgem\u00e4\u00dfer Bedienung durch den Kunden, auf der Verwendung ungeeigneter Hard- oder Software seitens des Kunden, auf sch\u00e4dlichen Umwelteinfl\u00fcssen beim Kunden, auf Eingriffen oder Manipulationsversuchen des Kunden oder Dritter in die Software oder auf Umst\u00e4nden beruht, die nicht vom Anbieter zu vertreten sind (z.B. St\u00f6rungen der Internetverbindung des Kunden, Ausf\u00e4lle von Drittsystemen, die nicht im Einflussbereich des Anbieters liegen).<\/p><p>8.3.2. Nutzt der Kunde die Dienste entgegen den vertraglichen Bestimmungen oder gesetzlichen Vorgaben, k\u00f6nnen seine M\u00e4ngelanspr\u00fcche eingeschr\u00e4nkt sein oder entfallen.<\/p><ol start=\"9\"><li><strong> Haftung<\/strong><\/li><\/ol><p><strong>9.1. Haftungsgrunds\u00e4tze<\/strong><\/p><p>9.1.1. Der Anbieter haftet \u2013 gleich aus welchem Rechtsgrund (vertraglich, deliktisch oder sonstig) \u2013 nur nach Ma\u00dfgabe der folgenden Bestimmungen.<\/p><p>9.1.2. Der Anbieter haftet unbeschr\u00e4nkt:<\/p><ol><li>a) bei Vorsatz oder grober Fahrl\u00e4ssigkeit seiner gesetzlichen Vertreter, leitenden Angestellten oder Erf\u00fcllungsgehilfen;<\/li><li>b) f\u00fcr Sch\u00e4den aus der schuldhaften Verletzung des Lebens, des K\u00f6rpers oder der Gesundheit;<\/li><li>c) im Falle des arglistigen Verschweigens eines Mangels;<\/li><li>d) im Rahmen einer vom Anbieter ausdr\u00fccklich \u00fcbernommenen Garantie f\u00fcr die Beschaffenheit oder Haltbarkeit einer Sache oder Leistung;<\/li><li>e) bei Anspr\u00fcchen nach dem Produkthaftungsgesetz.<\/li><\/ol><p><strong>9.2. Haftung bei leichter Fahrl\u00e4ssigkeit<\/strong><\/p><p>9.2.1. Bei leicht fahrl\u00e4ssiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (sog. Kardinalpflichten) durch den Anbieter, seine gesetzlichen Vertreter, leitenden Angestellten oder einfachen Erf\u00fcllungsgehilfen ist die Haftung des Anbieters der H\u00f6he nach auf den vertragstypischen, bei Vertragsschluss vorhersehbaren Schaden begrenzt.<\/p><p>9.2.2. Wesentliche Vertragspflichten (Kardinalpflichten) sind solche Pflichten, deren Erf\u00fcllung die ordnungsgem\u00e4\u00dfe Durchf\u00fchrung des Vertrags \u00fcberhaupt erst erm\u00f6glicht, deren Verletzung die Erreichung des Vertragszwecks gef\u00e4hrdet und auf deren Einhaltung der Kunde regelm\u00e4\u00dfig vertrauen darf (z.B. die Pflicht zur Bereitstellung der Kernfunktionalit\u00e4ten der Dienste gem\u00e4\u00df der Leistungsbeschreibung).<\/p><p>9.2.3. Die Haftung f\u00fcr leicht fahrl\u00e4ssig verursachte Sch\u00e4den ist in diesem Fall pro Schadensfall auf einen Betrag in H\u00f6he von 100 % der vom Kunden f\u00fcr den betroffenen Dienst im Vertragsjahr des Schadenseintritts zu zahlenden Netto-Jahresverg\u00fctung, maximal jedoch auf 1.000 EUR begrenzt. F\u00fcr alle Schadensf\u00e4lle innerhalb eines Vertragsjahres ist die Haftung insgesamt auf 2.000 EUR begrenzt.<\/p><p>9.2.4. Die verschuldensunabh\u00e4ngige Haftung des Anbieters f\u00fcr bereits bei Vertragsschluss vorhandene M\u00e4ngel gem\u00e4\u00df \u00a7 536a Abs. 1 Fall 1 BGB wird, soweit gesetzlich zul\u00e4ssig, ausgeschlossen.<\/p><p><strong>9.3. Weitere Haftungsausschl\u00fcsse und -beschr\u00e4nkungen<\/strong><\/p><p>9.3.1. Im \u00dcbrigen ist eine Haftung des Anbieters f\u00fcr leicht fahrl\u00e4ssig verursachte Sch\u00e4den ausgeschlossen.<\/p><p>9.3.2. Insbesondere haftet der Anbieter nicht f\u00fcr mittelbare Sch\u00e4den, Mangelfolgesch\u00e4den, entgangenen Gewinn, ausgebliebene Einsparungen, Reputationssch\u00e4den oder Sch\u00e4den aus Anspr\u00fcchen Dritter gegen den Kunden, es sei denn, es liegt ein Fall der unbeschr\u00e4nkten Haftung gem\u00e4\u00df Ziff. 9.1.2 vor.<\/p><p>9.3.3. Eine Haftung f\u00fcr den Verlust von Daten ist auf den typischen Wiederherstellungsaufwand beschr\u00e4nkt, der bei regelm\u00e4\u00dfiger und gefahrentsprechender Anfertigung von Sicherungskopien durch den Kunden entstanden w\u00e4re. Der Kunde ist zur Durchf\u00fchrung regelm\u00e4\u00dfiger Datensicherungen seiner relevanten Daten verpflichtet (siehe auch Ziff. 4.5.3 und Ziff. 5.1.3). Diese Haftungsbeschr\u00e4nkung gilt nicht, wenn der Datenverlust vom Anbieter vors\u00e4tzlich oder grob fahrl\u00e4ssig verursacht wurde.<\/p><p><strong>9.4. Haftung f\u00fcr Dritte und h\u00f6here Gewalt<\/strong><\/p><p>9.4.1. Der Anbieter haftet nicht f\u00fcr Leistungsst\u00f6rungen, Verz\u00f6gerungen oder Sch\u00e4den, die durch h\u00f6here Gewalt oder durch das Verhalten Dritter verursacht werden, die nicht Erf\u00fcllungsgehilfen des Anbieters sind und deren Verhalten dem Anbieter nicht zugerechnet werden kann.<\/p><p>9.4.2. H\u00f6here Gewalt bezeichnet unvorhersehbare, unabwendbare und au\u00dferhalb des Einflussbereichs der betroffenen Partei liegende Ereignisse, wie z.B. Naturkatastrophen, Krieg, terroristische Akte, Embargos, Arbeitsk\u00e4mpfe (Streiks, Aussperrungen) im eigenen oder fremden Betrieb, soweit sie nicht vom Anbieter verschuldet sind, beh\u00f6rdliche Anordnungen, unverschuldete Transporteinschr\u00e4nkungen, Pandemien oder Epidemien mit weitreichenden Betriebsschlie\u00dfungen oder -einschr\u00e4nkungen, sowie gro\u00dffl\u00e4chige Ausf\u00e4lle von Telekommunikationsnetzen, der Energieversorgung oder kritischer Internetinfrastruktur.<\/p><p>9.4.3. Der Anbieter haftet ebenfalls nicht f\u00fcr die Verf\u00fcgbarkeit und Funktionsf\u00e4higkeit von Drittanbieterdiensten (z.B. Serverausf\u00e4lle bei Hosting-Providern, St\u00f6rungen von Zahlungsdienstleistern oder Kassensystemen), auf die die Dienste des Anbieters zugreifen oder mit denen sie integriert sind, sofern diese nicht Erf\u00fcllungsgehilfen des Anbieters sind und der Anbieter die St\u00f6rung nicht zu vertreten hat.<\/p><p>9.4.4. Zeiten der Nichtverf\u00fcgbarkeit oder Leistungsbeeintr\u00e4chtigung infolge solcher Ereignisse begr\u00fcnden keine Anspr\u00fcche des Kunden gegen den Anbieter, es sei denn, der Anbieter hat das Ereignis oder dessen Auswirkungen durch vors\u00e4tzliches oder grob fahrl\u00e4ssiges Handeln verschuldet. Der Anbieter wird den Kunden \u00fcber solche Ereignisse und die erwartete Dauer einer Unterbrechung im Rahmen des M\u00f6glichen und Zumutbaren unterrichten.<\/p><p><strong>9.5. Verantwortlichkeit des Kunden gegen\u00fcber Endkunden<\/strong><\/p><p>9.5.1. Der Anbieter weist ausdr\u00fccklich darauf hin, dass der Kunde im Verh\u00e4ltnis zu seinen eigenen Endkunden (Gastnutzer der digitalen Speisekarte oder des Self-Ordering-Systems) allein verantwortlich ist.<\/p><p>9.5.2. Der Anbieter stellt lediglich die technische Plattform und Dienste zur Verf\u00fcgung. Vertr\u00e4ge \u00fcber gastronomische Leistungen (Speisen, Getr\u00e4nke, Lieferungen etc.), die mittels der Dienste angebahnt, bestellt oder initiiert werden, kommen ausschlie\u00dflich zwischen dem Kunden und dem jeweiligen Endkunden zustande. Der Anbieter wird nicht Vertragspartner dieser Rechtsgesch\u00e4fte und schuldet insbesondere nicht die Lieferung der bestellten Waren, die Erbringung der Dienstleistungen oder die Zahlungsabwicklung gegen\u00fcber dem Endkunden.<\/p><p>9.5.3. Etwaige Anspr\u00fcche der Endkunden (z.B. wegen mangelhafter Speisen, Falschlieferung, versp\u00e4teter Bedienung, R\u00fcckerstattungen, Widerruf bei Fernabsatzgesch\u00e4ften, Einhaltung von Preisangaben, Allergeninformationen etc.) sind ausschlie\u00dflich vom Kunden selbst zu bearbeiten und zu erf\u00fcllen.<\/p><p>9.5.4. Der Kunde stellt den Anbieter von jeglichen Anspr\u00fcchen seiner Endkunden oder sonstiger Dritter frei, die im Zusammenhang mit der Erbringung der gastronomischen Leistungen des Kunden oder der Nutzung der Inhalte des Kunden \u00fcber die Dienste des Anbieters gegen den Anbieter erhoben werden, es sei denn, der Anbieter hat diese Anspr\u00fcche durch eine eigene Pflichtverletzung (z.B. einen von ihm zu vertretenden Mangel der Software) verursacht (siehe auch Freistellungsklausel in Ziff. 5.8).<\/p><p><strong>9.6. Anwendungsbereich der Haftungsregelungen<\/strong><\/p><p>9.6.1. Die vorstehenden Haftungsbeschr\u00e4nkungen und -ausschl\u00fcsse gelten f\u00fcr s\u00e4mtliche vertraglichen und au\u00dfervertraglichen (deliktischen) Schadens- und Aufwendungsersatzanspr\u00fcche, unabh\u00e4ngig von ihrem Rechtsgrund.<\/p><p>9.6.2. Sie gelten ferner zugunsten der gesetzlichen Vertreter, leitenden Angestellten, Mitarbeiter und sonstigen Erf\u00fcllungs- und Verrichtungsgehilfen des Anbieters, wenn Anspr\u00fcche direkt gegen diese geltend gemacht werden.<\/p><p>9.6.3. Eine \u00c4nderung der Beweislast zum Nachteil des Kunden ist mit den vorstehenden Regelungen nicht verbunden.<\/p><ol start=\"10\"><li><strong> \u00c4nderung der Gesch\u00e4ftsbedingungen und Leistungen<\/strong><\/li><\/ol><p><strong>10.1. \u00c4nderung dieser AGB<\/strong><\/p><p>10.1.1. Der Anbieter beh\u00e4lt sich vor, diese AGB mit Wirkung f\u00fcr die Zukunft anzupassen oder zu erg\u00e4nzen, insbesondere bei \u00c4nderungen der einschl\u00e4gigen Rechtslage, der h\u00f6chstrichterlichen Rechtsprechung, der Marktgegebenheiten oder bei technischen Weiterentwicklungen der Dienste, sofern die \u00c4nderungen f\u00fcr den Kunden unter Ber\u00fccksichtigung der beiderseitigen Interessen zumutbar sind.<\/p><p>10.1.2. \u00dcber geplante \u00c4nderungen dieser AGB wird der Anbieter den Kunden sp\u00e4testens sechs (6) Wochen vor deren geplantem Inkrafttreten in Textform (z.B. per E-Mail an die vom Kunden hinterlegte Adresse oder durch eine Mitteilung im Kundenkonto) informieren. Die \u00c4nderungsmitteilung wird die ge\u00e4nderten Klauseln und das Datum des geplanten Inkrafttretens enthalten.<\/p><p>10.1.3. Der Kunde hat das Recht, den geplanten \u00c4nderungen innerhalb von vier (4) Wochen ab Zugang der \u00c4nderungsmitteilung in Textform zu widersprechen. Ma\u00dfgeblich f\u00fcr die Fristwahrung ist der rechtzeitige Zugang des Widerspruchs beim Anbieter.<\/p><p>10.1.4. Widerspricht der Kunde fristgerecht, gelten die urspr\u00fcnglichen AGB f\u00fcr das bestehende Vertragsverh\u00e4ltnis unver\u00e4ndert fort. Der Anbieter hat in diesem Fall jedoch das Recht, das Vertragsverh\u00e4ltnis mit dem Kunden zum n\u00e4chstm\u00f6glichen Termin ordentlich gem\u00e4\u00df Ziff. 4.3 zu k\u00fcndigen.<\/p><p>10.1.5. Widerspricht der Kunde nicht innerhalb der Widerspruchsfrist oder nicht formgerecht, oder nutzt er die Dienste des Anbieters auch nach Inkrafttreten der ge\u00e4nderten AGB weiterhin aktiv, so gelten die ge\u00e4nderten AGB ab dem in der Mitteilung genannten Zeitpunkt als vom Kunden angenommen.<\/p><p>10.1.6. Der Anbieter wird den Kunden in der \u00c4nderungsmitteilung besonders auf sein Widerspruchsrecht, die Frist hierf\u00fcr und die Rechtsfolgen eines unterlassenen oder versp\u00e4teten Widerspruchs (Genehmigungsfiktion) hinweisen.<\/p><p><strong>10.2. Leistungs\u00e4nderungen<\/strong><\/p><p>10.2.1. F\u00fcr Leistungs\u00e4nderungen gilt Ziff. 2.3. Die Regelungen zur AGB-\u00c4nderung in Ziff. 10.1 finden auf reine Leistungs\u00e4nderungen (Anpassung von Funktionalit\u00e4ten etc.) keine direkte Anwendung, es sei denn, die Leistungs\u00e4nderung macht eine Anpassung der AGB erforderlich oder die Leistungs\u00e4nderung ist so wesentlich, dass sie einer Vertrags\u00e4nderung gleichkommt.<\/p><ol start=\"11\"><li><strong> Schlussbestimmungen<\/strong><\/li><\/ol><p><strong>11.1. Anwendbares Recht<\/strong><\/p><p>11.1.1. Auf alle Vertr\u00e4ge zwischen dem Anbieter und dem Kunden sowie auf diese AGB findet ausschlie\u00dflich das Recht der Bundesrepublik Deutschland Anwendung.<\/p><p>11.1.2. Die Anwendung des \u00dcbereinkommens der Vereinten Nationen \u00fcber Vertr\u00e4ge \u00fcber den internationalen Warenkauf (CISG) sowie der Verweisungsnormen des Internationalen Privatrechts (Kollisionsrecht) ist ausgeschlossen.<\/p><p>11.1.3. Zwingende Verbraucherschutzvorschriften des Rechts des Staates, in dem ein Verbraucher seinen gew\u00f6hnlichen Aufenthalt hat, finden keine Anwendung, da sich das Angebot des Anbieters ausschlie\u00dflich an Unternehmer richtet.<\/p><p><strong>11.2. Gerichtsstand<\/strong><\/p><p>11.2.1. Ist der Kunde Kaufmann im Sinne des Handelsgesetzbuchs, eine juristische Person des \u00f6ffentlichen Rechts oder ein \u00f6ffentlich-rechtliches Sonderverm\u00f6gen, oder hat er in Deutschland keinen allgemeinen Gerichtsstand, so wird als ausschlie\u00dflicher Gerichtsstand f\u00fcr alle Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit dem Vertrag und diesen AGB der Sitz des Anbieters vereinbart.<\/p><p>11.2.2. Der Anbieter ist jedoch berechtigt, Anspr\u00fcche gegen den Kunden auch an dessen allgemeinem Gerichtsstand oder an jedem anderen gesetzlich zust\u00e4ndigen Gericht geltend zu machen.<\/p><p>11.2.3. Gesetzliche ausschlie\u00dfliche Gerichtsst\u00e4nde bleiben von dieser Regelung unber\u00fchrt.<\/p><p><strong>11.3. Textform<\/strong><\/p><p>11.3.1. \u00c4nderungen oder Erg\u00e4nzungen dieser AGB oder der Einzelvertr\u00e4ge bed\u00fcrfen zu ihrer Wirksamkeit mindestens der Textform (z.B. E-Mail, Fax, \u00dcbermittlung \u00fcber das Kundenportal), soweit nicht in diesen AGB oder gesetzlich eine strengere Form (z.B. Schriftform) vorgeschrieben ist. Dies gilt auch f\u00fcr eine \u00c4nderung oder Aufhebung dieses Textformerfordernisses.<\/p><p>11.3.2. M\u00fcndliche Nebenabreden bestehen nicht. Individuelle Vertragsabreden, die zwischen den Parteien getroffen werden (einschlie\u00dflich Nebenabreden, Erg\u00e4nzungen und \u00c4nderungen zu Einzelvertr\u00e4gen), haben im Falle eines Widerspruchs stets Vorrang vor diesen AGB, sofern sie mindestens in Textform dokumentiert wurden.<\/p><p><strong>11.4. Abtretung und \u00dcbertragung<\/strong><\/p><p>11.4.1. Der Kunde darf Rechte und Pflichten aus diesem Vertrag oder den Einzelvertr\u00e4gen nur mit vorheriger ausdr\u00fccklicher Zustimmung des Anbieters mindestens in Textform an Dritte abtreten oder \u00fcbertragen. \u00a7 354a HGB bleibt unber\u00fchrt.<\/p><p>11.4.2. Der Anbieter ist seinerseits berechtigt, den Vertrag mit dem Kunden im Wege der (Einzel- oder Gesamt-)Rechtsnachfolge (z.B. bei Verkauf des Unternehmens oder von Unternehmensteilen) oder durch Vertrags\u00fcbernahme auf ein mit ihm verbundenes Unternehmen im Sinne von \u00a7 15 AktG oder auf einen anderen geeigneten Dritten zu \u00fcbertragen. Im Falle einer solchen \u00dcbertragung auf einen nicht verbundenen Dritten wird der Anbieter den Kunden hier\u00fcber rechtzeitig informieren. Dem Kunden steht in diesem Fall ein Recht zur au\u00dferordentlichen K\u00fcndigung des Vertragsverh\u00e4ltnisses zu, wenn ihm die Fortsetzung des Vertrags mit dem neuen Vertragspartner unzumutbar ist. Dieses K\u00fcndigungsrecht ist innerhalb von vier Wochen nach Zugang der Mitteilung \u00fcber die Vertrags\u00fcbertragung auszu\u00fcben.<\/p><p><strong>11.5. Salvatorische Klausel<\/strong><\/p><p>11.5.1. Sollte eine Bestimmung dieser AGB oder eines Einzelvertrags ganz oder teilweise unwirksam oder undurchsetzbar sein oder werden, oder sollte sich eine Regelungsl\u00fccke herausstellen, so ber\u00fchrt dies die Wirksamkeit der \u00fcbrigen Bestimmungen nicht.<\/p><p>11.5.2. Anstelle der unwirksamen, undurchsetzbaren oder fehlenden Bestimmung werden die Parteien eine solche wirksame und durchsetzbare Regelung vereinbaren, die dem wirtschaftlichen Zweck der urspr\u00fcnglichen Bestimmung bzw. dem mutma\u00dflichen Willen der Parteien am n\u00e4chsten kommt. Ist dies nicht m\u00f6glich, tritt an die Stelle der unwirksamen oder undurchsetzbaren Bestimmung die einschl\u00e4gige gesetzliche Regelung, sofern diese zu einem sachgerechten Ergebnis f\u00fchrt.<\/p><p>11.5.3. Entsprechendes gilt f\u00fcr den Fall, dass sich die AGB oder ein Einzelvertrag als l\u00fcckenhaft erweisen. Die Parteien verpflichten sich, eine solche L\u00fccke durch eine Regelung zu schlie\u00dfen, die dem entspricht, was sie nach dem Sinn und Zweck des Vertrages vereinbart h\u00e4tten, wenn sie den Punkt bedacht h\u00e4tten.<\/p><p>\u00a0<\/p>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-071cd4d e-flex e-con-boxed e-con e-parent\" data-id=\"071cd4d\" data-element_type=\"container\" data-e-type=\"container\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"e-con-inner\">\n\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-b6f30d8 e-con-full e-flex e-con e-child\" data-id=\"b6f30d8\" data-element_type=\"container\" data-e-type=\"container\">\n\t\t\t\t<div data-aos=\"custom-fade-up\" data-aos-delay=\"100\" data-aos-once=\"true\" class=\"elementor-element elementor-element-3d52251 elementor-widget__width-inherit elementor-widget elementor-widget-rabbit-title\" data-id=\"3d52251\" data-element_type=\"widget\" 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Diese AGB regeln die Bedingungen f\u00fcr die Nutzung dieser Dienste. Geltungsbereich, Begriffsbestimmungen und Vertragsabschluss 1.1. Geltung der AGB 1.1.1. Diese Allgemeinen Gesch\u00e4ftsbedingungen (AGB) gelten f\u00fcr alle Vertr\u00e4ge \u00fcber die Lieferung und Leistung von Software-Diensten der Menoovo GmbH, Backhausfeld 2b, 31319 Sehnde,&#8230; <\/p>\n<div class=\"post-button\">\n\t\t\t   <a href=\"https:\/\/old-website.menoovo.com\/de\/bedingungen-und-konditionen\/\">Read More<\/a>\n\t\t\t<\/div>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"template-coming-soon-page.php","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-9845","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/old-website.menoovo.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/9845","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/old-website.menoovo.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/old-website.menoovo.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/old-website.menoovo.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/old-website.menoovo.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=9845"}],"version-history":[{"count":9,"href":"https:\/\/old-website.menoovo.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/9845\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":10490,"href":"https:\/\/old-website.menoovo.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/9845\/revisions\/10490"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/old-website.menoovo.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=9845"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}